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Stadtrat sagt Ja zu Schwimmbad in Dresden-Bühlau

Stadtrat sagt Ja zu Schwimmbad in Dresden-Bühlau

Für die seit Jahren vernachlässigten Schwimmer und das Schulschwimmen in Dresden scheinen endlich bessere Zeiten anzubrechen. Am Donnerstagabend gab der Stadtrat mit 51 Ja-Stimmen bei drei Nein-Voten und einer Enthaltung grünes Licht für den Neubau einer Schwimmhalle in Dresden-Bühlau, inklusive Sauna, verlängerte Öffnungszeiten, Schallschutz und Hebebühne für Behinderte.

Von Ralf Redemund

Und in der Haushaltsdebatte zeichnete sich ab, dass die Bäder künftig aus dem Stadthaushalt ausgeklammert und den Technischen Werken Dresden (TWD), also letztlich den Drewag-Stadtwerken zugeschlagen werden, was in Deutschland inzwischen bei drei von vier Städten Praxis ist. "Ich denke, die Bäder GmbH ist die einzige Lösung, um den Sanierungsstau bei den Bädern beseitigen zu können", sagte Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU).

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde allerdings eine Kostendeckelung eingezogen. Die neue Bühlauer Halle darf nicht teurer als 9,3 Millionen Euro statt ursprünglich 8 Millionen werden. Letztlich setzte sich die Ortschaft Schönfeld-Weißig mit ihren Forderungen durch, sie hatte aber auch auf den Standort Schönfeld-Weißig verzichtet, wie Anke Wagner (CDU) betonte.

Das neue Schwimmbad sei eine Halle für Dresden, nicht nur für die Ortschaft oder den Ortsteil, hob Thomas Blümel (SPD) hervor. Auf Drängen von Tilo Kießling (Linke) hat die Stadt noch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorzulegen. Die Hebebühne erlaube Behinderten, am Schwimmen teilzunehmen, lobte FDP-Stadträtin Barbara Lässig. Außerdem sei die Sauna betriebswirtschaftlich sinnvoll. Der Bau der Schwimmhalle soll nun im Mai 2013 beginnen und 2015 fertig sein.

In der ersten Haushaltsdebatte wurde zudem klar, dass durch die Bäder GmbH der Neubau einer 50-Meter-Schwimmhalle am Freiberger Platz in realistische Nähe rückt. Damit verringere sich auch das Problem der zu geringen Wasserflächen, so der Schul- und Sportbürgermeister. Und Sanierungen könnten endlich konkret angegangen werden. Lehmann zeigt sich ob der neuen Entwicklungen verhalten optimistisch. Denn in der Dresdner Neustadt und in der Tittmannstraße in Striesen sind im Flächennutzungsplan weitere Grundstücke für neue Schwimmhallen vorgesehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.09.2012

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