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Stadtrat entscheidet über Dresdner Albertbrücke: Sanierung ohne Vollsperrung - DVB-Vorststand irritiert

Stadtrat entscheidet über Dresdner Albertbrücke: Sanierung ohne Vollsperrung - DVB-Vorststand irritiert

Der Stadtrat hat mit hauchdünner Mehrheit die Sanierung der Albertbrücke mit Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr abgelehnt. Damit korrigierte der Rat sein Votum von der vergangenen Sitzung, gegen das Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) Widerspruch eingelegt hatte.

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Der Stadtrat hat eine Sanierung mit Vollsperrung abgelehnt. Damit kann der Bau nicht wie geplant ab 2. September beginnen.

Quelle: Stephan Lohse

Ausschlaggebend war Franz-Josef Fischer von der Fraktion Freie Bürger, der gegen den von seiner Fraktion mit eingebrachten Antrag votierte. Damit stimmten 35 Stadträte für und 35 gegen die Vollsperrungs-Variante, die damit durchfiel. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Fest steht nun, dass die Albertbrücke nicht wie geplant ab 2. September saniert werden kann. Dafür erhält die Stadt einen höheren Fördersatz und spart vier Millionen Euro.

Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhard Koettnitz erklärte, die Sanierung der Brücke werde sich nun auf Mitte 2015 verschieben. „Wir müssen völlig neu planen.“ Er gehe aber nicht davon aus, dass die Brücke in der Zwischenzeit so gravierende Schäden nehmen werde, dass sie voll gesperrt werden muss. Die Sanierung der Augustusbrücke und der Carolabrücke könne allerdings nun nicht vor 2017/2018 beginnen, so Koettnitz. Reiner Zieschank, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe, zeigte sich irritiert über den Beschluss: „Wir hatten uns eine schnelle Sanierung erhofft und wissen jetzt nicht, wie es weitergehen soll.“ Für den Öffentlichen Nahverkehr sei in Sachsen kein Geld da, bei der Albertbrücke werde  es aber mit vollen Händen ausgegeben, so der DVB-Vorstand.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12. Juli 2013.

tbh

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