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Stadtrat beschließt Millionen für das Blaue Wunder

Erhalt des Dresdner Wahrzeichens Stadtrat beschließt Millionen für das Blaue Wunder

Das Blaue Wunder ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch eine Elbbrücke, über die der Verkehr rollt. Damit das so bleibt, muss die Stadt Geld in die Hand nehmen. Viel Geld. Bis zu 42 Millionen Euro sind nach Schätzungen der Stadt bis 2030 erforderlich, um das Bauwerk fit zu halten.

Wahrzeichen und Verkehrsachse: Das Blaue Wunder braucht viel Geld für die Instandhaltung.
 

Quelle: Archiv

Dresden. Der Stadtrat hat sich am Donnerstagabend mehrheitlich zum Blauen Wunder bekannt. Das Dresdner Wahrzeichen soll auch künftig eine Verkehrsachse bleiben. Die Stadt soll alle Mittel, die dafür erforderlich sind, auch erhalten. Allerdings gibt es nach dem Willen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit keinen Freifahrtschein: Das Straßen- und Tiefbauamt muss die Erfordernis von allen Arbeiten an der Brücke begründen.

Das Amt hatte eine grobe Kostenschätzung vorgelegt, nach der bis zum Jahr 2030 zwischen 34 und 42 Millionen Euro in die berühmte Brücke investiert werden müssen. „In den Haushalten 2019 bis 2030 müssen zusätzliche investive Mittel in Höhe von durchschnittlich drei Millionen Euro pro Jahr eingestellt werden“, heißt es in der Beschlussvorlage. Alle Arbeiten an der Brücke seien förderfähig, die Stadt könne mit 60 Prozent Förderung rechnen. Mit einer kontinuierlichen Sanierung der Brücke könne die Nutzungsdauer deutlich erhöht werden.

„Wir sind dafür, die Brücke zu erhalten und das erforderliche Geld aufzubringen“, erklärte Tilo Wirtz, baupolitischer Sprecher der Linken. Die Verwaltung müsse aber die anstehenden Arbeiten im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau begründen. „Wir bekennen uns zu dem Bauwerk, stellen aber keine Freifahrtsscheine aus“, erklärte Johannes Lichdi, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen.

Schwerpunkt der Sanierung ist aus Sicht des Straßen- und Tiefbauamtes der Rostschutz. Für 2017 und 2018 sind in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt lediglich jeweils 450.000 Euro für die Instandsetzung der Gehbahn unterstrom und für Planungsleistungen eingestellt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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