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Stadt ruft am 19. Februar zur Teilnahme an Mahnwachen auf

Stadt ruft am 19. Februar zur Teilnahme an Mahnwachen auf

Die Stadt Dresden ruft für den 19. Februar zur Teilnahme an den verschiedenen Mahnwachen in der Stadt auf. Dies erklärte der erste Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Mittwoch in einer Mitteilung.

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Die Stadt Dresden ruft für den 19. Februar zur Teilnahme an den verschiedenen Mahnwachen in der Stadt auf.

Quelle: Andr Kempner

„Lassen Sie uns erneut in unserer Stadt ein machtvolles Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen, friedlich, aber dennoch ausdrucksstark! Jung- und Alt-Nazis wollen unsere Stadt für ihre Gesinnung missbrauchen. Das lassen wir nicht zu! Deshalb bitte ich Sie, sich an den Mahnwachen zu beteiligen. Setzen Sie damit ein Zeichen gegen Hass und rechte Provokation", so Hilbert.

An zahlreichen Dresdner Kirchen sowie vor der Dresdner Synagoge und dem Büro des Evangelischen Kirchentages sind am Sonnabend von 11 bis 17 Uhr Mahnwachen angekündigt. Beteiligt sind alle evangelisch-lutherischen, evangelisch-methodistischen und katholischen Kirchgemeinden im Dresdner Stadtgebiet. Auch weitere Kirchen und Gemeinden aus der Stadtökumene wollen sich an den Mahnwachen beteiligen.

Die Dresdner CDU und FDP hatten bereits angekündigt, sich an der Synagoge zu postieren. „Nach dem stillen Gedenken und Besinnen im Rahmen der Menschenkette am gestrigen 13. Februar rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger nun dazu auf, das Vorbeimarschieren von Nazis an der Synagoge am 19. Februar zu verhindern", teilte Lars Rohwer, Vorsitzender der CDU Dresden, mit.

Die Polizei erwartet am Samstag zur zweiten Nazi-Demo binnen einer Woche bis zu 4000 Teilnehmer und 20.000 Gegendemonstranten. Im Gegensatz zur Stadt haben mehrere Personen und Organisationen wie Dresden-Nazifrei bereits angekündigt, den Aufmarsch der Rechten zu stören und wenn möglich zu blockieren. Wo genau der Zug der Rechten starten soll, war am Mittwochnachmittag weiterhin unklar.

sl

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