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Stadt rechnet im März mit Gründung der Woba in Dresden

Wohnungspolitik Stadt rechnet im März mit Gründung der Woba in Dresden

Der Dresdner Stadtrat könnte voraussichtlich im März über die Gründung der Dresdner Wohnungsgesellschaft entscheiden. Das teilte Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann am Dienstag mit. Dafür habe es am Dienstag „zwei wichtige wohnungspolitische Weichenstellungen“ gegeben, fügte die Linken-Politikerin hinzu.

Im März könnte die neue Woba für Dresden entstehen.

Quelle: Archiv

Dresden. Der Dresdner Stadtrat könnte voraussichtlich im März über die Gründung der Dresdner Wohnungsgesellschaft entscheiden. Das teilte Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann am Dienstag mit. Dafür habe es am Dienstag „zwei wichtige wohnungspolitische Weichenstellungen“ gegeben, fügte die Linken-Politikerin hinzu. Die schwarz-rote Landesregierung hatte zuvor die Richtlinie zur Förderung der Schaffung von mietpreis- und belegungsgebundenem Mietwohnraum beschlossen. Der Freistaat will damit in den nächsten Jahren bis zu 3500 neue Sozialwohnungen (etwa 220 000 Quadratmeter Wohnraum) fördern. Dafür stehen bis 2019 insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung, ein wesentlicher Teil entfällt auf Dresden.

„Darauf haben wir lange gewartet. Ohne die Förderung würde es uns nicht gelingen, die vorhandenen und absehbaren Bedarfe an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt zu decken“, erklärte Kaufmann. Von der Förderung des Freistaats soll auch die neue Dresdner Wohnungsgesellschaft profitieren, für deren Gründung die Stadtverwaltung jetzt die notwendige Beschlussvorlage an die Fachausschüsse und Beiräte überwiesen habe. Die Vorlage, die vom Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften in Zusammenarbeit mit allen anderen Fachbereichen erarbeitet worden sei, werde voraussichtlich am 2. März 2017 auf der Tagesordnung des Stadtrats stehen. Ziel der von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit seit langem angestrebten Woba-Gründung ist ein stadteigener Wohnungsbestand. In einem ersten Schritt sollen 800 Wohnungen entstehen, für die Investitionen von etwa 113 Millionen Euro notwendig sind (DNN berichteten). Die Stadt rechnet dafür zwischen 2017 und 2019 mit einer Förderung des Freistaats von 34 Millionen Euro.

Das Land hat die Förderung als Zuschuss für Vermieter konzipiert, der bei Neubau oder Sanierung beantragt werden kann, sofern die Wohnung 15 Jahre lang Menschen mit Wohnberechtigungsschein für eine deutlich reduzierte Miete überlassen wird. Ziel ist eine Mietreduktion um bis zu 35 Prozent (max. 3,50 Euro) je Quadratmeter. Der Zuschuss entspricht der rechnerischen Mietreduktion über die 15-jährige Bindung, wird aber bereits in der Bauphase komplett ausbezahlt.

Von I.P.

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