Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Soll der Dresdner Kulturpalast bis Ende des Jahres geöffnet bleiben

Soll der Dresdner Kulturpalast bis Ende des Jahres geöffnet bleiben

Gleich zwei Eilanträge zum Thema Zukunft des Dresdner Kulturpalastes sollen heute kurzfristig auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung im Kulturrathaus gehoben werden.

Voriger Artikel
Dresdner Bürgerfraktion: Christoph Hille übernimmt Vorsitz von Jan Kaboth
Nächster Artikel
Robotron-Areal als Doppel-Schule

Nach der Fördermittelabsage durch die Europäische Union ist wieder völlig offen, was mit dem Dresdner Kulturpalast passiert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Allerdings ist fraglich, ob Interims-Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Eilbedürftigkeit anerkennt. Wahrscheinlich ist, dass Hilbert die Antragsteller auf die Sitzung im März vertröstet.

Wie DNN berichteten, wollen die Grünen - nun zusammen mit der Bürgerfraktion - einen Plan B für den Fall, dass der Freistaat wirklich keine Fördergelder mehr gibt für den 70-Millionen-Euro-Umbau des Kulturpalastes in eine neue Heimstatt für die Bibliotheken, die Herkuleskeule und die Philharmonie. Die geplanten 35 Millionen Euro Fördergelder wird es von der Europäischen Union (EU) nicht geben. Laut Thomas Löser (Grüne) soll die Stadt durch externe Gutachter prüfen lassen, was für 40 Millionen Euro geleistet werden kann. Fraktionschefin Christiane Filius-Jehne wies darauf hin, dass der Philharmonie bereits 1994 ein neuer, akustisch hochwertiger Saal versprochen wurde - durch einen einstimmigen Stadtratsbeschluss. Dieser Beschluss soll nun endlich umgesetzt werden.

Neben den Grünen und der Bürgerfraktion geht die Linke mit einem eigenen Eilantrag in die heutige Sitzung. Die Linke will die bislang geplante Schließung des Kulturpalastes ab dem Sommer verhindern. Die bestehende Betriebserlaubnis würde einen Betrieb bis Ende des Jahres zulassen. Mit dem vorzeitigen Baubeginn sollte nach den Plänen der Stadtverwaltung ein rechtzeitiger Abschluss der Bauarbeiten erreicht werden, um Fördermittel zu sichern. "Mit der Absage der Fördermittel ist der Grund für die vorzeitige Schließung des Kulturpalastes entfallen. Die gültige Betriebserlaubnis des Kulturpalastes lässt eine Bespielung des Hauses über den Sommer hinaus zu. Mit der längeren Öffnungszeit ergibt sich zudem die Möglichkeit, spätere Interimsspielzeiten der Dresdner Philharmonie gründlicher vorzubereiten", so Stadträtin Gunhild Lattmann.

Rückenwind erhält die Linke von den Konzertveranstaltern Semmel Concerts und Bernd Aust. Nach Angaben von Linke-Fraktionschef André Schollbach gibt es Termin-Kollisionen mit der Messe Dresden, die künftig als Kulturpalast-Ersatz herhalten soll. Für den Herbst sei es möglich, noch mehrere Konzerte im Kulturpalast unterzubringen. Auch Aust präferiert den sozialistischen Mehrzweckbau, weil einigen Künstler die Atmosphäre in der Messe nicht gefällt. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.