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Seit der Wende: 1,6 Milliarden EU-Mittel für Dresden

Seit der Wende: 1,6 Milliarden EU-Mittel für Dresden

Seit der Wende sind europäische Fördermittel in Höhe von über 1,6 Milliarden Euro nach Dresden geflossen. Das teilte das sächsische Wirtschaftsministerium auf DNN-Anfrage mit.

Diese Summe bezieht sich ausschließlich auf den reinen Förderstrom aus Brüssel. Zuschüsse von Seiten des Bundes und des Landes bei Kofinanzierungen sind darin nicht enthalten.

Die Elbestadt profitierte laut Sabine Penkawa, Referentin im Wirtschaftsministerium, von zwei großen Fördertöpfen: dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds. "In Dresden spielt die Förderung von Forschungsinfrastruktur und die Förderung der gewerblichen Wirtschaft eine große Rolle", betonte Penkawa unter anderem mit Blick auf den Fraunhofer-Komplex in der Winterbergstraße und das Zentrum für Regenerative Therapien am Tatzberg.

Im Vergleich zu den ersten Jahren nach der Wende hat sich die Höhe der Fördermittel mittlerweile mehr als verzehnfacht. Wie sehr Dresden von diesem Geldsegen der EU auch in Zukunft profitiert, bleibt abzuwarten.

Zwar haben sich die Spitzen der Europäischen Union im so genannten mehrjährigen Finanzrahmen darauf geeinigt, dass die Strukturfondsförderung bis 2020 fortgeführt wird, doch zum einen steht noch der endgültige Beschluss des Europäischen Parlaments aus und zum anderen sind bislang keine konkreten Summen bekannt.

"Das hängt von den Anträgen ab, die von den potenziellen Projektträgern, zum Beispiel Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Stadt Dresden, gestellt werden", sagt Penkawa. Fakt ist, dass Dresden nicht mehr zu den besonders förderwürdigen Regionen zählt und in ein so genanntes Sicherheitsnetz herabgestuft wurde.

Nach Schätzungen der sächsischen Europaabgeordneten Constanze Krehl (SPD) könnte die Landeshauptstadt darüber trotzdem in den nächsten Jahren bis zu 120 Millionen Euro zusätzlich zur noch nicht feststehenden Basisförderung erhalten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2013

chs

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