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Sanierung der Dresdner Albertbrücke: hauchdünne Stadtrats-Mehrheit dank junger Mutter

Sanierung der Dresdner Albertbrücke: hauchdünne Stadtrats-Mehrheit dank junger Mutter

Dresden. Eine junge Mutter hat dem interfraktionellen Antrag zur Albertbrücke am Donnerstagabend im Stadtrat zu einer hauchdünnen Mehrheit von einer Stimme verholfen.

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Bauarbeiter prüfen die Dresdner Albertbrücke.

Quelle: Stephan Lohse

Die Grünen-Stadträtin Andrea Schubert, die vor wenigen Tagen eine Tochter zur Welt gebracht hat, kam eigens mit dem Neugeborenen zur Abstimmung – mit 34 zu 33 Stimmen bei einer Enthaltung wurde beschlossen, dass die Albertbrücke ab 2. September mit zehnmonatiger Vollsperrung für den Autoverkehr saniert werden soll.

Was der Aufwand wert ist, den die Einreicher des Antrages von SPD, Grünen, Linken und Fraktion Freie Bürger betrieben haben, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat angekündigt, dass sie einen Widerspruch prüfen will. Legt sie ihr Veto tatsächlich ein, muss der Stadtrat innerhalb von drei Wochen das Thema Albertbrücke auf einer Sondersitzung behandeln.

In einer emotionalen Debatte hatten sich Vollsperrungs-Befürworter und die Gegner von CDU und FDP gegenseitig der Lüge und Ignoranz bezichtigt. „Es geht ihnen nur darum, den Kraftfahrzeugverkehr zu behindern", rief Hans-Joachim Brauns, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, dem linken Lager zu. Ein unvoreingenommener Beobachter würde den Notarzt rufen lassen eingedenk der Tatsache, dass die Fraktionen auf 4,3 Millionen Euro verzichten wollten.

Axel Bergmann, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bezeichnete die von CDU und FDP bevorzugte Variante, bei der der Fahrzeugverkehr während der Sanierung über die Brücke rollen kann, als „Verschwendung von Steuermitteln". Christoph Hille, Vorsitzender der Fraktion Freie Bürger, erklärte: „Wir können beschließen, was wir wollen. Alle Handlungsoptionen liegen bei der OB."

tbh

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