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Sachsens Innenminister zufrieden mit 13. Februar - 10 Festnahmen in Dresden

Sachsens Innenminister zufrieden mit 13. Februar - 10 Festnahmen in Dresden

Dresden. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat sich zufrieden mit dem Ausgang der Demonstrationen rund um den Jahrestag der Zerstörung Dresdens geäußert.

„Ich bin froh, dass es friedlich geblieben ist", sagte er am Montagabend. Die Demokraten hätten zusammengestanden, klar und deutlich gezeigt, dass Nazis in der Stadt nicht willkommen seien. „Und das ohne die befürchteten Blockaden." Die Strategie, Proteste gegen den Rechten-Aufmarsch in Sicht- und Hörweite zuzulassen, sei aufgegangen. Die Debatte im Vorfeld der Demonstrationen habe sich aus seiner Sicht gelohnt.

Die Befürchteten Ausschreitungen blieben aus. Lediglich zehn Personen wurden festgenommen, teilte die Polizei mit. Dies geschah unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, gefährlicher Körperverletzung durch Pyrotechnik und Bedrohung. Das Kontakttelefon der Polizei nutzten insgesamt 316 Dresdner.

Vor allem rund um die Blockaden im Bereich der Ammonstraße Ecke Freiberger Straße sowie am Sternplatz verliefen friedlich. Lediglich am Heidefriedhof kam es zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Linken.

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Rund 13.000 Personen haben sich an der Menschenkette beteiligt.

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Sämtliche Straßensperrungen wurden noch am Abend aufgehoben. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe vermeldeten einen ruhigen Tag. Zu größeren Problemen kam es lediglich auf der Ammonstraße. Die Linien 7, 10 und 62 sollten aber noch am Abend wieder regulär fahren. Zudem wurden zahlreiche Sonderbusse und -Bahnen eingesetzt, um die Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen zu transportieren.

Ein Problem am Rande sei eine Havarie der Elbfähre „Erna" zwischen Laubegast und Niederpoyritz gewesen, die ab 18.15 Uhr plötzlich genau in der Mitte der Elbe feststeckte. Die Antriebsmaschine des betagten Bootes hatte schlapp gemacht. Es sei glücklicherweise kein Fahrgast an Bord gewesen. Wegen der für die normale Schifffahrt gesperrten Elbe habe keine Gefahr bestanden.

dpa / sl

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