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SPD will Geld aus der Neustadt umschichten

SPD will Geld aus der Neustadt umschichten

Geld, das die Stadt für die Sanierung der Königsbrücker Straße nördlich der Stauffenbergallee geparkt hat, soll für die Kesselsdorfer Straße ausgegeben werden.

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Blick auf die Kesselsdorfer Straße in Dresden. (Archiv)

Quelle: Antje Beier

Das will die SPD im Stadtrat vorschlagen, sofern im Doppelhaushalt für die Jahre 2013 und 2014 kein Geld eingestellt ist für die Verkehrsader in Löbtau. Auch der Bau der Zentralhaltestelle am östlichen Ende der „Kesselsdorfer“, auf dem sogenannten Kesselsdorfer Boulevard, soll auf diese Weise gesichert werden, schlagen die Sozialdemokraten vor.

Das Geld könne im nächsten Jahr und auch 2014 ohnehin nicht wie vorgesehen für die „Königsbrücker“ ausgegeben werden, weil vor deren Nordabschnitt der umstrittene Südteil der Straße zwischen Stauffenbergallee und Albertplatz saniert werden müsste. Dies habe eine Anfrage beider Stadt zweifelsfrei ergeben, sagte am gestrigen Freitag Axel Bergmann, der Sprecher für Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik der Fraktion.

Es müssten endlich die längst beschlossenen Planungen für die Kesselsdorfer Straße umgesetzt werden, so Bergmann. Dazu gehört der Umbau des Abschnitts zwischen Tharandter Straße und Reisewitzer Straße, der voraussichtlich reichlich sechs Millionen Euro kosten wird. Dem Vernehmen nach ist aber im nächsten Doppelhaushalt kein Geld für dieses Projekt eingeplant, so die SPD-Fraktion. „Wenn doch, dann freuen wir uns und ziehen den Antrag zurück“, sagte Bergmann. Neuen Angaben der Stadt zufolge, die die Fraktion mittels einer Anfrage eingeholt hat, haben sich 2011 an der Haltestelle neben dem „Dreikaiserhof“ 14 Unfälle ereignet. „Das ist ein Unfallschwerpunkt“, sagte Bergmann, man könne nicht länger warten mit der Entschärfung dieser Gefahrenstelle, also dem Umbau.

Der Antrag, den die SPD jetzt in Umlauf bringt, umfasst darüber hinaus die Sanierung der „Kesselsdorfer“ bis zur Rudolf-Renner-Straße. Unterdessen hat die Partei in Löbtau Unterschriften gesammelt. Dabei geht es um die zügige Umsetzung der Umbaupläne, deren Ergebnis unter anderem die neue Zentralhaltestelle sein soll. Am kommenden Freitag werden die mehr als 1000 Unterschriften an Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) übergeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.09.2012.

C.S.

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