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SPD fürchtet Unregelmäßigkeiten im Veranstaltungsbüro der Stadt Dresden

SPD fürchtet Unregelmäßigkeiten im Veranstaltungsbüro der Stadt Dresden

Die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat vermutet Unregelmäßigkeiten im ehemaligen Veranstaltungsbüro der Stadt Dresden. Nach dem aufgedeckten unrechtmäßigen Verkauf einer WM-Ehrenkarte durch den Chef des Büros Jörn-Torsten Verleger habe es weitere Hinweise auf rechtswidriges oder unwirtschaftliches Verhalten gegeben.

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Jörn-Torsten Verleger, ehemaliger Leiter des Veranstaltungsbüros der Stadt Dresden.

Quelle: Sebastian Kahnert

"Uns geht es, neben der konkreten Verantwortung Einzelner, insbesondere um die Ursachen, und wie man den daraus resultierenden Missständen dauerhaft begegnen kann", erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Blümel. Innerhalb der Stadtverwaltung sei inzwischen die Arbeitsgruppe Antikorruption eingeschaltet. Die SPD will nun, dass sich auch das Rechnungsprüfungsamt der Stadt mit der Prüfung des Veranstaltungsbüros befasst.

Im Veranstaltungsbüro der Stadt zur FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft und zum evangelischen Kirchentag seien Millionen von Euro ausgegeben worden. "Wir wollen Aufklärung, ob diese Gelder alle korrekt und dem eigentlichen Zweck entsprechend verwendet worden sind. Aktuell haben wir daran erhebliche Zweifel", sagte Blümel.

Die Affäre hatte damit begonnen, dass Veranstaltungsbüro-Chef Verleger vor dem WM-Viertelfinale in Dresden eine unentgeltliche Ehrenkarte an einen Fan verkauft hatte. Dies war aber beobachtet worden, der DFB wurde informiert und ermittelte gegen ihn. Verleger hatte das Geld nach eigenen Angaben sofort an die Stadt überwiesen, es blieben allerdings Widersprüche, die vor allem FDP-Stadträtin Barbara Lässig mit immer neuen Anfragen aufklären wollte. So zahlte er die Summe zwar in die Stadtkasse ein, dies geschah aber erst, nachdem der Vorfall bekannt geworden war.

Verleger hatte eine Klage gegen Lässig wegen falscher Tatsachenbehauptungen angestrebt. Dies wurde von der Staatsanwaltschaft aber zurückgewiesen.

sl

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