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SPD bestätigt Peter Lames: Der dienstälteste Fraktionschef bleibt im Amt

SPD bestätigt Peter Lames: Der dienstälteste Fraktionschef bleibt im Amt

Als Peter Lames 2004 den Vorsitz der SPD-Stadtratsfraktion übernahm, da hießen seine Gegenspieler noch Michael Grötsch (CDU), Jan Mücke (FDP), Eva Jähnigen (Die Grünen) und Ralf Lunau (damals PDS).

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Peter Lames

Quelle: Martin Förster

Lames hat sie politisch alle überlebt - er ist dienstältester Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. Vor wenigen Tagen wurde er von seiner Fraktion im Amt bestätigt und bleibt mindestens bis zur Kommunalwahl im nächsten Jahr ihr Chef.

Eine gewisse Grundzufriedenheit mit seiner Person, sagt Lames, nehme er in seiner Fraktion schon wahr. Er fühle sich aber auch durch die Resonanz in der Stadt bestätigt. Das Kunstkraftwerk Mitte, die Zukunftssicherung der Städtischen Krankenhäuser, die Förderung von Jugendhilfe und Kultur - das zählt Lames zu seinen wichtigsten Themen.

Im Doppelhaushalt für 2013/14 stecke mehr SPD drin, als der CDU lieb sei, sagt er und verweist darauf, dass die Sozialdemokraten erstmals mit Verantwortung für den städtischen Etat übernommen haben. "Die FDP hat sich in die Büsche geschlagen, wir haben Handlungsfähigkeit zum Wohle der Stadt nachgewiesen", erklärt er. Gerne würde er noch machtvoller an den nächsten Haushalten mitarbeiten. "Aber dann müssen wir weg von der schwarz-gelben Dominanz, die zu Stillstand und Lethargie führt. Das geht nur mit einer starken SPD."

Das Bundestagswahlergebnis sei zwar nicht berauschend gewesen. Aber: "Bei der Kommunalwahl 2009 waren wir viertstärkste Kraft, jetzt sind wir auf Platz drei vorgerückt und haben den Abstand zur Linkspartei verringert", so Lames. Diese Ansätze gelte es fortzusetzen und den Wählerinnen und Wählern zu verdeutlichen: "Die Politik verbessert sich nur mit einer starken SPD."

Wichtig sei ihm als Fraktionsvorsitzender eine kontinuierliche und durchdachte Politik, ob bei Albertbrücke, Königsbrücker Straße oder Globus. Die Themen müssten in ihrem Zusammenhang gesehen werden, erklärt der 49-jährige Richter am Oberlandesgericht und Vater von vier Kindern, der sich privat auf das Wesentliche konzentrieren muss, um Beruf, Politik und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.09.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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