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SPD-Wahlkampfparty in Dresden: Lob für Engagement trotz magerem Ergebnis

SPD-Wahlkampfparty in Dresden: Lob für Engagement trotz magerem Ergebnis

Die geplante Wahlparty der SPD in Dresden im Rahmen der Bundestagswahl fiel ins Wasser. Zwar kann die Partei den ersten Prognosen nach leicht zulegen, für einen Wechsel genügt das Ergebnis von voraussichtlich 26 Prozent nicht, da die regierende CDU laut Prognose auf rund 42 Prozent kommt.

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Die Wahlparty der SPD in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Reaktion bei den Dresdner SPD-Genossen fiel gemischt aus.

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Die Wahlkampfparty der SPD in Dresden

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 Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD, Martin Dulig, nahm die Wahlschlappe hin, dankte jedoch den engagierten Parteimitgliedern für ihre intensive Wahlwerbung. „Wir haben gekämpft, gekämpft und gekämpft. Danke liebe Genossen dafür“, sagte er bei der Wahlparty in Dresden. „Die SPD ist eine Volkspartei, die einen Kanzler stellen will. Da braucht man bessere Ergebnisse", so Dulig weiter.

 Auch Ines Vogel, SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis Dresden I reagierte enttäuscht: „Wir haben einen so intensiven Wahlkampf betrieben und rund 12.000 Dresdner zuhause besucht. Leider spielt unser Feedback der Bürger nicht das Ergebnis wieder. Die positive Stimmung hat somit leider nicht für uns gereicht“, sagte Vogel gegenüber DNN-Online.

 

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Ines Vogel, Direktkandidatin der SPD in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Lobenswert sei ihrer Meinung nach jedoch die hohe Wahlbeteiligung, unabhängig vom vorläufigen Endergebnis. Die Grundbotschaft „Nutzen sie ihr Stimmrecht und gehen sie wählen“ ist grundsätzlich wichtig und hilft uns eigentlich auch. Diesmal ist der Trend leider anders“, so Vogel. Der Dresdner Stadtrat Thomas Blümel hatte ein besseres Ergebnis für die SPD erhofft. „Wir haben intensiv für einen Wechsel geworben. Dieser Wechsel wird nicht stattfinden und das ist leider die Nachricht des Tages. Da geht meine Gratulation an die CDU. Wir waren bis zur letzten Minute unterwegs und haben intensiv für unser Programm geworben“, so Blümel, der als SPD-Direktkanditat im Wahlkreis Dresden II angetreten war. „Es ist manchmal bitter in der Demokratie, aber das muss man akzeptieren“, so Blümel weiter.

Zuspruch für den Wahlkampf kam von Thomas Jurk (SPD, MdL und ehemaliger Minister): „Wir haben mit wenigen Leuten einen Wahlkampf gemacht, der sich sehen lassen konnte“, lobte er die Politiker und Unterstützer der SPD. Allerdings habe man die Wahl nicht für sich entscheiden können.

Dominik Brüggemann

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