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SPD-Ratsfraktion: Vorjohann missachtet beim Wiener Loch Stadtratsbeschluss

SPD-Ratsfraktion: Vorjohann missachtet beim Wiener Loch Stadtratsbeschluss

Die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat beklagt das Vorgehen der Stadtverwaltung am sogenannten „Wiener Loch". Laut einem Stadtratsbeschluss vom Juli darf Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) noch bis Oktober mit potentiellen Investoren verhandeln.

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fidet sich noch ein Investor? Beim Wiener Loch will die SPD endlich Klarheit.

Quelle: Dietrich Flechtner

Liegt bis dahin kein konkretes und vertraglich gesichertes Bauprojekt für die Grube vor, soll die Verwaltung bis Ende des Jahres ein Konzept zum Zuschütten und Begrünen vorlegen. Allerdings gehört die Brache neben dem Bahnhof aktuell auch zu den Projekten, für die Dresden auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real Anfang Oktober nach neuen Interessenten sucht - für die SPD ein Affront:

„Offenkundig ignoriert der Finanzbürgermeister den Stadtratsbeschluss. Wir fordern, dass sofort die Informationen für den Variantenvergleich auf den Tisch kommen und die Vorlage zur einfachen Verfüllung vorbereitet wird, damit der Stadtrat darüber Ende des Jahres befinden kann. Falls der Finanzbürgermeister dazu nicht willens oder in der Lage ist, muss der Erste Bürgermeister Hilbert die Aufgabe an sich ziehen", sagte der baupolitische Sprecher der Fraktion, Axel Bergmann.

Laut SPD habe der Finanzbürgermeister zudem eine Immobilienfirma beauftragt, Investoren zu finden. Für die SPD ein „weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte des Wiener Lochs". Die Fraktion fürchtet, dass nun wieder ein halbes Jahr lang umsonst gesucht werde. „Mitten in der Finanzkrise einen guten Preis zu erzielen, ist Wunschdenken und die Immobilienfirma kostet auch wieder Geld", so der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Blümel.

Das Grundstück MK5, das sogenannte „Wiener Loch" gehört zu den letzten großen Brachen in der Dresdner Innenstadt. Zahlreiche Pläne für die Nutzung scheiterten. Einkaufszentren, ein unterirdischer Omnibusbahnhof sowie die Operette sollten hier gebaut werden. Die Fraktionen im Stadtrat sind sich nicht einig. Während einige das Grundstück so schnell wie möglich verkaufen wollen, wollen andere auf einen Top-Investor warten, wieder andere befürworten das Zuschütten. Das Offenhalten der Baugrube kostet monatlich etwa 35.000 Euro. Zudem steigt die Gefahr, dass das Grundwasser durch die alt gewordenen Spundwände bricht.

sl

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