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SPD-Politikerin Sabine Friedel kritisiert Schieflage im Dresdner Immobilienmarkt

SPD-Politikerin Sabine Friedel kritisiert Schieflage im Dresdner Immobilienmarkt

Aus Sicht der Dresdner SPD-Politikerin Sabine Friedel ist der Wohnungsmarkt der Elbestadt in eine Schieflage geraten. "Es gibt schon Dresdner, die sich eine Eigentumswohnung leisten können, denn sonst würden die nicht gebaut", meinte Friedel gestern auf DNN-Anfrage.

"Doch es gibt noch viel mehr Dresdner, die dafür kein Geld haben, stattdessen aber nach einer preiswerten Mietwohnung suchen. Davon gibt es viel zu wenige in unserer Stadt."

Friedel zufolge müssen angesichts des deutlichen Bevölkerungswachstums pro Jahr mindestens 1000 neue Wohnungen entstehen. "Dafür gibt es allerdings keine Investoren. Deshalb brauchen wir Fördermittel für den Bau preiswerter Wohnungen", betonte die 39-Jährige.

Analog zu Förderprogrammen, die die Ansiedlung von Unternehmen oder den Straßenbau unterstützen, regt sie Förderinstrumente in Bezug auf den Wohnungsbau an. "Wohnen ist für die Menschen mindestens genauso wichtig. Hier muss der Staat endlich aktiv werden. Sonst haben gerade junge Familien mit Kindern oder Leute mit geringem Einkommen in Dresden keine Zukunft - und das kann keiner wollen", so Friedel.

Seit der Privatisierung der Woba im Jahr 2006 flammt die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in der Stadt immer wieder auf, nicht zuletzt wegen des sinkenden Leerstands.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.10.2013

chs

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