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Rund 100 Teilnehmer bei Friedensdemonstration für Syrien in Dresden

Rund 100 Teilnehmer bei Friedensdemonstration für Syrien in Dresden

Rund 100 Menschen haben am Sonnabendnachmittag in Dresden für eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts demonstriert. Unter dem Motto "Stoppt das Töten in Syrien" setzten sie ein Zeichen gegen Gewalt, Blutvergießen und Menschenrechtsverletzungen in dem arabischen Staat.

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In Dresden demonstrieren etwa 100 Personen gegen den Syrienkonflikt.

Quelle: Stefan Schramm

Zu den Rednern bei der etwa einstündigen Kundgebung gehörte der Theologe und Bürgerrechtler Frank Richter, der in der Wendezeit der Gruppe der 20 angehörte und seit 2009 als Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung tätig ist. "Die Demokraten müssen den Diktatoren dieser Welt lautstark entgegentreten", forderte Richter, der seine Zuhörer zu einer Diskussionsrunde zur aktuellen Lage in Syrien für Montag, 19 Uhr, in "Die Genossenschaft" an der Prießnitzstraße 20 einlud. Außerdem sprachen Jürgen Schwarz, der 1990 für die DSU in der frei gewählten Volkskammer der DDR saß, sowie mehrere Deutsch-Syrer zu den Demonstranten. Schwarz forderte die Dresdner auf, Solidarität mit den Syrern zu zeigen. Auch ein Grußwort des Dresdner FDP-Bundestagsabgeordneten Jan Mücke wurde verlesen.

Organisator der Demo ist der Dresdner Verein shaám e. V., dessen deutsche wie syrische Mitglieder die demokratische und freiheitliche Entwicklung in Syrien unterstützen. Den Erlös eines Kuchenbasars spenden die Veranstalter an Hilfsorganisationen, die in dem nahöstlichen Land tätig sind. Nach Angaben des Vereinsvorsitzenden Samer Mohamad leben etwa 300 bis 400 Syrer in Sachsens Landeshauptstadt. In ihrem Heimatland hatten vor etwa einem Jahr im Zusammenhang mit dem Arabischen Frühling Proteste begonnen. Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad geht seither mit harter Hand gegen die Demonstranten und Oppositionellen vor, von denen Tausende ums Leben kamen oder in Haft gefoltert wurden. In einer Schweigeminute gedachten die Versammelten in Dresden der Opfer des Konflikts.

Stefan Schramm

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