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Robotron-Areal als Doppel-Schule

Robotron-Areal als Doppel-Schule

Ein neues Technisches Rathaus - von der TLG Immobilien GmbH als Bürgerrathaus vermarktet - wird es im früheren Robotron-Komplex zwischen Hygienemuseum und St.

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Dem Bürgerrathaus erteilte der Stadtrat eine Absage. Aber vielleicht wird die Lingnerstadt ein Jahrzehnt lang Ausweichstandort für zwei Schulen? Visualisierung: TLG Immobilien

Von Ralf rEDEMUND

Petersburger Straße nicht geben. Dafür sorgte der Stadtrat schon. Doch möglicherweise winkt nun ein Jahrzehnt lang die Funktion als zentraler Ausweichstandort für zwei Schulen, damit in den nächsten Jahren "in Ruhe" saniert und neue Schulen gebaut werden können. Zumindest steht ein entsprechender Prüfvorschlag der Fraktion Die Linke heute auf der Tagesordnung der Sitzung des Stadtrates im Kulturrathaus.

Allerdings ist im Antrag nicht dezidiert von der Lingnerstadt die Rede, sondern von "geeigneten Büroflächen und/oder von mobilen Raumeinheiten", die im Zentrum der Stadt als Raumkapazitäten geschaffen werden sollen. "Wenn dann eine Schule saniert wird, könnten die Schüler in diesem verkehrsgünstig gelegenen Standort unterkommen. Die Stadt kann dann insgesamt flexibler agieren", findet Linke-Fraktionschef André Schollbach.

Eine zentrale Auslagerungskapazität löse zwar nicht das Problem fehlender Räumlichkeiten und schon gar nicht den Sanierungsstau, helfe aber, die Folgeprobleme zu mildern, ist Schollbach überzeugt. Denn im Zuge der Schulsanierungen und Erweiterungen seien zahlreiche - manche sprechen von zehn bis 15 - Bauauslagerungen von Schulen notwendig. Das erfolge zurzeit meist in frei stehenden Schulgebäuden - mit mehreren Nachteilen: Zum einen seien häufig die Schulwege unzumutbar weit und kompliziert, zum anderen würde in den genutzten Gebäuden selbst eine notwendige grundhafte Sanierung und Wiederertüchtigung für Schulzwecke blockiert. Nach Abschluss aller größeren Schulsanierung könne die provisorische, verkehrlich gut erreichbare "Großschule" im Zentrum der Stadt dann wieder aufgelöst werden, meint Schollbach.

Die Linke scheiterte allerdings im Bauausschuss an CDU, FDP und Bürgerfraktion damit, das Projekt sofort in die Schulnetzplanung aufzunehmen. Im Verwaltungsausschuss gab es dann aber grünes Licht dafür, dass die Verwaltung den Vorschlag bis Juli prüft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2012

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