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Ringen um neue Wohnungen für Dresden: RGR, CDU und Verwaltung schicken Konzepte ins Rennen

Ringen um neue Wohnungen für Dresden: RGR, CDU und Verwaltung schicken Konzepte ins Rennen

In Dresden hat der Wettbewerb um die besten Ideen zum Wohnen begonnen. Gleich drei Konzepte sind jetzt am Start. Die CDU-Stadtratsfraktion hat ihren Antrag „Ein städtischer Beitrag zum Wohnungsbau“ in den Geschäftsgang des Stadtrats eingebracht.

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Quelle: Simone SchulterDraffehn

Die Stadtverwaltung hat ein Wohnkonzept vorgelegt. Und die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hat ihren Antrag zur Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft (Woba) eingereicht.

Die CDU hat das Woba-Konzept ihres Oberbürgermeister-Kandidaten Markus Ulbig überarbeitet. Der will mit einer Gesellschaft, die Drewo heißen soll, 5000 Wohnungen errichten. Die CDU-Fraktion schlägt nun vor, städtischen Wohnungsbau unter dem Dach der Kommunalen Immobilien Dresden zu realisieren. Diese städtische Gesellschaft stemmt gerade die Sanierung des Kulturpalastes und den Bau des Kraftwerks Mitte. „Sie hat den Begriff Immobilien im Namen und wäre für Wohnungsbau sehr gut geeignet“, so der wohnungspolitische Sprecher der Fraktion, Ingo Flemming. Eine Woba sei aber nur ein Mosaikstein für ein Wohnkonzept. Die CDU will unter anderem eine Kooperation mit Umlandgemeinden, in denen es noch preiswerten Wohnraum gibt.

Rot-Grün-Rot will sich nicht auf Zahlen festlegen lassen, erklärte Grünen-Kreisvorsitzender Michael Schmelich. „Wir wollen Klasse statt Masse. Die Stadt kann nur nach Kassenlage Wohnungen bauen.“ Laut Schmelich müssten bei Baukosten von 1800 Euro pro Quadratmeter rund 400 Euro subventioniert werden, um eine Miete von unter sieben Euro erzielen zu können. „Dieses Geld müssen wir im Haushalt einplanen.“ Die neue Woba soll dem rot-grün-roten Antrag zufolge nicht nur Wohnungen bauen, sondern auch Grundstücke und Wohnungen erwerben und sie auch verwalten. Gesellschafter der Woba würden laut Antrag die städtischen Gesellschaften Stesad und Technische Werke.

Das Wohnkonzept der Verwaltung setzt auf eine Erhöhung der Eigentumsquote, die gegenwärtig in Dresden bei unter 20 Prozent liegt. Die Stadt will einen Arbeitsstab „Wohnen“ bilden und die Wohnbauförderstelle personell aufstocken. Außerdem rechnet die Stadt mit Fördermitteln vom Freistaat für mietpreisgünstige Wohnungen. Eine Woba will die Stadt nicht, aber die Stesad soll Modellprojekte für bestimmte Bedarfsgruppen wie Familien und Senioren entwickeln und realisieren.

In den kommenden Monaten werden die Wohnkonzepte in den Ausschüssen und im Stadtrat debattiert. Flemming rechnet nicht damit, dass städtische Wohnungen vor 2018 an ihre Mieter übergeben werden können.

Thomas Baumann-Hartwig

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