Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Pegida-Demo: Strafanzeige gegen 18 Personen nach Zwischenfall im Sächsischen Landtag

Pegida-Demo: Strafanzeige gegen 18 Personen nach Zwischenfall im Sächsischen Landtag

Nach einem Zwischenfall am Rande der Pegida-Demonstration in Dresden stellt Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler Strafanzeige wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch gegen 18 Mitglieder einer rechten Gruppierung.

Voriger Artikel
Pfarrer König holt bei der Dresdner Polizei seinen „Lauti“ ab
Nächster Artikel
Tillich lehnt Pegida-Angebot ab: "Demonstrationen schaden dem Land und der Stadt Dresden"

Der Landtag in Sachsen.

Quelle: dpa

Sie waren am Montagabend in den Eingangsbereich des Sächsischen Landtags eingedrungen.

php58be32cbf3201501051931.jpg

Pegida Demo am 5.1. 2015

Zur Bildergalerie

Zwei der Eindringlinge hätten eine Absperrung überwunden und seien bis ins Foyer gelangt, bevor Sicherheitskräfte sie zurückgedrängt hätten, teilte Rößlers Büro am Dienstag mit. Die Gruppe habe ein Transparent und Fahnen mit dem Symbol der „Identitären Bewegung“ gezeigt. Nach Angaben der Polizei wurden sämtliche Identitäten der Beteiligten festgestellt.

Bei der Pegida-Demo selbst rannten rund 150 Personen, die aus dem Hooligan-Spektrum kamen, vom Ort der Abschlusskundgebung in Richtung Stübelallee, um einer geplanten Gegendemonstration den Weg abzuschneiden. Doch die Polizei, die mit rund 1300 Beamten vor Ort war, stellte sich ihnen in den Weg. Dabei kam es zu kleineren Rangeleien.

phpf0ba4919a7201501052117.jpg

Dialog-Veranstaltung am Straßburger Platz und Soli-Kundgebung vor der Centrum-Galerie

Zur Bildergalerie
phpc23210aee4201501052255.jpg

Neujahrsputz-Demozug auf dem Weg zur Cockerwiese.

Zur Bildergalerie

Kerstin Köditz, (MdL, Die Linke) kritisierte die beiden Vorfälle am Dienstag. „Einige Teilnehmer der Demonstration skandierten ‚Zecken klatschen’ und wollten offenbar zu einer Gegendemonstration vordringen. Solche Szenen kannte ich bisher nur von Naziaufmärschen. Zudem versuchten Mitglieder der extrem rechten „Identitären Bewegung“, in den Sächsischen Landtag einzudringen – um ein Zeichen für „Pegida“ zu setzen, wie es heißt. Unter den „Identitären“, die vor dem Landtag Transparente aufspannten, befand sich mit Tony G. auch ein bekannter Neonazi aus Zwickau. G. ist mit André Eminger bekannt, der in München im Zusammenhang mit der NSU-Mordserie vor Gericht steht“, sagte Köditz.

Aus ihrer Sicht habe sich gezeigt, dass die „ Pegida“-Organisatoren ihre Anhänger längst nicht mehr im Griff hätten. Deren angebliche Friedfertigkeit sei nur ein Mythos – das habe sich schon kurz vor Weihnachten gezeigt, als mutmaßliche „Pegida“-Anhänger brutal auf migrantische Jugendliche losgegangen waren. Laut Polizei verlief die Pegida-Demo am Montagabend friedlich. Rund 18.000 Menschen waren zu der Versammlung nach Dresden gekommen.

dbr/hh/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.