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Peer Steinbrück verteidigte in Dresden den Euro

Peer Steinbrück verteidigte in Dresden den Euro

Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat gestern in Dresden ein klares Plädoyer für Europa und den Euro gehalten. Der potenzielle Kanzlerkandidat der SPD bei der nächsten Bundestagswahl sprach vor rund 200 Zuhörern im Berufsförderungswerk Dresden an der Hellerhofstraße.

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In Europa herrscht Frieden und deshalb ist es für Peer Steinbrück selbstverständlich, dass im Ernstfall Deutschland für andere Länder zahlt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden . Dresden (DNN/chs). Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat gestern in Dresden ein klares Plädoyer für Europa und den Euro gehalten. Der potenzielle Kanzlerkandidat der SPD bei der nächsten Bundestagswahl sprach vor rund 200 Zuhörern im Berufsförderungswerk Dresden an der Hellerhofstraße. "Natürlich müssen wir Deutsche im Ernstfall für die anderen zahlen", erklärte Steinbrück mit Blick auf die Schuldenkrise in Griechenland und Portugal. "Das tun wir aber auch für uns, denn gemessen an den vergangenen Jahrhunderten und vielen anderen Regionen in der Welt genießen wir einen privilegierten Ausnahmestatus - es herrscht Frieden in Europa." Gleichzeitig warnte Steinbrück vor der Rückkehr zur D-Mark. "Einer Renationalisierung der Währung würde sehr bald auch eine politische folgen. Und es ist wohl unbestritten sehr gefährlich, wenn rechtsgerichtete Parteien in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erneut erstarken und versuchen, aus alten Klavieren Töne herauszuholen. Bei der Preisgabe von Europa spielt man mit dem Feuer." Ein Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone, den Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) vor einigen Tagen ins Gespräch brachte, ist Steinbrück zufolge nicht möglich. "Dafür gibt es einfach kein rechtlich zulässiges Verfahren. Natürlich haben uns die Griechen betrogen und sie sind definitiv pleite. Aber wir müssen jetzt über Wirtschaftshilfen für solche Länder und Rekapitalisierungen der Banken nachdenken."

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