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Ortsbeirat Dresden-Klotzsche kritisiert Schulverwaltungsamt

Asylheim Karl-Marx-Straße fertig Ortsbeirat Dresden-Klotzsche kritisiert Schulverwaltungsamt

Die Schulsituation im Dresdner Norden war am Montag das bestimmende Thema in der 15. Sitzung des Ortsbeirates Dresden-Klotzsche. Bereits in der letzten Sitzung im Dezember formulierte das Gremium einen 15 Fragen umfassenden Katalog an das Schulverwaltungsamt.

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Die Schulsituation im Dresdner Norden war am Montag das bestimmende Thema in der 15. Sitzung des Ortsbeirates Dresden-Klotzsche.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Schulsituation im Dresdner Norden war am Montag das bestimmende Thema in der 15. Sitzung des Ortsbeirates Dresden-Klotzsche. Bereits in der letzten Sitzung im Dezember formulierte das Gremium einen 15 Fragen umfassenden Katalog an das Schulverwaltungsamt. Amtsleiter Falk Schmidtgen saß daraufhin der gestrigen Sitzung bei und versuchte die Fragen zu beantworten. Das Hauptanliegen der Ortsbeiräte konzentrierte sich auf die bevorstehenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren. Vor allem die Planungen für die Grund- und Oberschulen wurden in Frage gestellt.

Ortsbeirat Torsten Pötschk (FDP) wies darauf hin, dass in den aktuellen Planungen des Schulverwaltungsamtes die Asylsituation in der gesamten Stadt sowie die geplanten Wohnungsneubauten in Klotzsche unzureichend berücksichtigen werden. Die bisherige Prognose des Amtes sieht beispielsweise aktuell 243 neu einzuschulende Kinder im kommenden Schuljahr in Klotzsche vor, die Maximalkapazität der vier Grundschulen im Amtsbereich liegt derzeit bei 252 Plätzen, wenn alle neun Züge mit je 28 Schülern besetzt werden. Schulverwaltungamtsleiter Ralf Schmidtgen gab zu verstehen, dass man sich bei  Prognosen und Planungen auf die Zahlen aus dem Statistikamt verlassen müsse. Die aktuellen Zahlen würden zeigen, dass die vorhanden Kapazitäten in den nächsten Jahren „ausreichend“ seien, so Schmidtgen. Der Amtsleiter gab aber zu, dass die Möglichkeit bestehe, dass in den laufenden Prognosen die Asyl- und Neubauproblematik unzureichend berücksichtigt ist und sich daher „größere Probleme“ ergeben könnten.

Auch beim Thema Oberschulen bemängelten die Ortsbeiräte „Blauäugigkeit“. Laut Steffen Sickert (CDU) würde man in den nächsten Jahren nicht um die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten herumkommen. Schmidtgen sagte aber , man habe in diesem Bereich „nichts geplant“. Der Amtsleiter bestätigte auch, dass sich der mittlerweile längst überfällige Neubau des Gymnasiums Klotzsche bereits in Vorbereitung auf das Planungsverfahren befindet.

Ortsamtsleiter Christian Wintrich bestätigte außerdem die Fertigstellung des Asylheims mit 60 Plätzen an der Karl-Marx-Straße im Dezember 2016. AfD-Ortsbeirätin Jutta Zichner fügte an: "Ich finde es in Anbetracht der aktuellen Situation kriminell, dieses Heim zwischen drei Schulen zu bauen." Die Äußerung blieb unkommentiert, Zichner verließ daraufhin die Sitzung vorzeitig.

sbu

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