Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Oberbürgermeisterin bietet Bündnis Dresden Nazifrei Gespräche an – aber erst nach dem 13. Februar

Oberbürgermeisterin bietet Bündnis Dresden Nazifrei Gespräche an – aber erst nach dem 13. Februar

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat dem Bündnis Dresden Nazifrei erstmals direkte Gespräche angeboten. Wie DNN-Online erfuhr, sollen diese aber nicht mehr vor dem 13. Februar dieses Jahres erfolgen.

Voriger Artikel
Dresdner Stadtrat Pallas löst Zoff bei sächsischer SPD aus
Nächster Artikel
Dresdens Finanzbürgermeister Vorjohann will den Haushalt reformieren

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat dem Bündnis Nazifrei offenbar direkte Gespräche angeboten - nach dem 13. Februar 2014.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Erst für die Vorbereitungen des 70. Jahrestages der alliierten Angriffe auf Dresden im Jahr 2015 habe die Rathauschefin ein Gespräch angeboten.

Das Bündnis Nazifrei hatte die Oberbürgermeisterin im November zu direkten Gesprächen eingeladen, was diese jedoch zunächst abgelehnt hatte. Nach Informationen von DNN-Online begründet Orosz dies unter anderem mit Terminproblemen durch ihren Urlaub ab Mitte Januar. Die Stadtverwaltung wollte sich gegenüber DNN-Online nicht zu dem Thema äußern, da unter den beteiligten Gesprächsparteien Stillschweigen vereinbart worden sei.

Ganz abreißen wird der Gesprächsfaden jedoch nicht. Wie in den Vorjahren ist noch im Januar ein Treffen zwischen dem Bündnis und dem neuen Moderator der AG 13. Februar, Joachim Klose, geplant. Hier soll es vor allem um eine weitere Zusammenarbeit zwischen Bündnis und AG gehen.

Das Bündnis Nazifrei hofft trotzdem, dass Orosz nach ihrem Urlaub noch einen Termin findet. Es sei nötig und wichtig, dass sich beide Seiten zusammenfinden, sagte Nazifrei-Sprecher Silvio Lang am Montag. So wolle das Bündnis mit Orosz unter anderem über die Anmeldepraxis bei Veranstaltungen rund um den 13. Februar sprechen. Zum Beispiel mache Dresden in jedem Jahr ein Geheimnis um die Demonstrationsroute der Rechtsextremen. Andere Städte seien da weiter.

Auch über das offizielle Gedenken auf dem Heidefriedhof würde man sich gerne austauschen, so Lang, ebenso wie über Ideen, wie sich die Oberbürgermeisterin selbst noch deutlicher positionieren könnte. Das alles seien Themen, die Nazifrei nicht mit der AG 13. Februar besprechen könne. Die Themen liegen allesamt im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung.

sl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.