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OB-Wahl in Dresden: DNN-Barometer sieht Hilbert vor Stange

OB-Wahl in Dresden: DNN-Barometer sieht Hilbert vor Stange

Der sächsischen Landeshauptstadt steht ein spannender Wahlsonntag bevor: Die letzte DNN-Umfrage vor der Abstimmung sieht Hilbert zwar vor Stange, aber 16 Prozent der Dresdner haben sich wenige Tage vor der Entscheidung noch nicht festgelegt.

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Quelle: Grafik Eylert

Das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden hat im Auftrag der DNN in den letzten zwei Wochen repräsentativ die Stimmung der Dresdner Wähler ermittelt. Als Prognose auf den Ausgang am Wahltag ist das nicht zu verstehen, da bis zuletzt Verschiebungen möglich sind.

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Die Wahlbeteiligung stieg stadtweit deutlich an.

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Auf der Basis von 333 Befragten, die auf jeden Fall zur Wahl gehen wollen, kommt das DNN-Barometer zu dem Ergebnis, dass sich 47 Prozent für Dirk Hilbert entscheiden würden. Im ersten Wahlgang hatte der vom Verein „Unabhängige Bürger für Dresden“ aufgestellte FDP-Politiker 31,7 Prozent erhalten.

Laut DNN-Barometer würden 36 Prozent für Eva-Maria Stange stimmen. Beim ersten Wahlgang am 7. Juni hatte die vom Verein „Gemeinsam für Dresden“ nominierte SPD-Politikerin auch 36 Prozent der Stimmen erhalten. Seinerzeit hatte es noch drei weitere Kandidaten gegeben, die jetzt nicht mehr antreten, darunter der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU). Neben Hilbert und Stange steht jetzt nur noch der Travestie-Künstler Lars Stosch alias Lara Liqueur zur Wahl.

Laut aktuellem DNN-Barometer hat er mit einem Ergebnis im unteren einstelligen Bereich zu rechnen.Die aktuelle Umfrage zeigt aber: Wenige Tage vor der Wahl haben sich viele Dresdner noch nicht festgelegt. 16 Prozent der Befragten gaben an, sich noch nicht entschieden zu haben. Aufgrund dieser Unentschlossenen und der Fehlertoleranzen, die den Werten für Hilbert und Stange in Abhängigkeit von der Menge der Befragten naturgemäß anhaftet, sind die Werte des Barometers für die beiden Kandidaten nicht als Vorhersage für den Sonntag zu betrachten. „Bis zum Wahltag kann sich immer noch etwas ändern“, erläuterte Professor Wolfgang Donsbach vom Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) an der TU Dresden. Dies sei bei der Kommunalwahl im letzten Jahr, aber auch bei vielen Bundestagswahlen der Fall gewesen.

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OB-Wahl in Dresden: Am Sonntag wird sich entscheiden, ob OB-Kandidatin Eva-Maria Stange (l.) oder Dirk Hilbert (r.) die Nachfolge von Helma Orosz (m.) antritt.

Quelle: Stephan Lohse

Zweitens sei gerade bei Wahlen auf der kommunalen Ebene die Wahlbeteiligung sehr schwankend und werde auch davon beeinflusst, ob es regnet oder die Sonne scheint. Politisch interessierte Bürger würden sich zudem bei Umfragen eher äußern als weniger interessierte. Die statistischen Methoden der Wissenschaftler könnten all diese Faktoren nur bedingt ausgleichen. Donsbach hat dafür auch ein Beispiel: Drei von vier Befragten (73 Prozent) sagten, sie seien im ersten Wahlgang wählen gegangen. Tatsächlich lag die Wahlbeteiligung bei nur 51 Prozent.

Ingolf Pleil

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