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Neugierige Kinder befragen Sozialbürgermeister Martin Seidel im Dresdner Rathaus

Neugierige Kinder befragen Sozialbürgermeister Martin Seidel im Dresdner Rathaus

Die ehrliche Neugierde kleiner Kinder kann Politiker schon mal ins Schwitzen bringen. Martin Seidel, Dresdens parteiloser Sozialbürgermeister, konnte den meisten Fragen am Mittwoch jedoch klug und verständlich entgegentreten.

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Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) begrüßte am Donnerstag einige Kinder zur Fragestunde im Dresdner Rathaus.

Quelle: Dominik Brüggemann

Einzig eine Anmerkung zur Wohnungssituation in Dresden brachte Seidel aus dem Konzept. Herzlich per Handschlag begrüßte Seidel insgesamt 16 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren im Ausschusssaal des Dresdner Rathauses.

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Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) empfing am Donnerstag Kinder im Rathaus

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Als Ferienpass-Inhaber hatten sie die Gelegenheit dem Bürgermeister stellvertretend für Rathauschefin Helma Orosz Fragen zu stellen und sich das Büro der Oberbürgermeisterin anzuschauen. Der Ferienpass berechtigt Kinder zur kostenlosen Fahrt im Nahverkehr der Stadt Dresden und bietet Offerten zu rund 1200 Veranstaltungen von über 100 Organisationen und Vereinen. „Schon 1985, als ich etwas kleiner war und deutlich jünger, habe ich im Alter von 10 Jahren die Vorteile des Passes genutzt“, berichtete Seidel den Kindern.

Die jedoch hatten Fragen zum Amt, der Lage in der Stadt und zur Situation ihrer Schulen und Spielplätze. „Bei uns in Leubnitz gibt es 26 Kinder und keinen Spielplatz. Warum ist das so?“ schilderte ein siebenjähriger Junge die angespannte Spielplatzsituation. Leubnitz sei sehr attraktiv, aber es mangele an Platz, versuchte Seidel die Ursache zu erklären. „Das sehen wir uns noch mal an“, versprach er darüber hinaus.

Da die Oberbürgermeisterin noch im Urlaub weilte, erklärte er den Alltag der Politikerin. „Glaubt ihr, dass sie bis mittags schläft?“, frage er. Eine Mehrheit der Kinder lehnte diese Vorstellung entschieden ab. „Das ist natürlich nicht so. Frau Orosz hat in der Regel einen langen 12-Stunden-Tag. Zu ihrem Alltag gehören Sitzungen hier in ihrem Büro, Besuche vor Ort und Reisen in Partnerstädte“, erklärte er ihren Job.

Auf die Gegenfrage, ob ihm der Beruf nach fünf Jahren Spaß bereite, oder er sich auch etwas anderes vorstellen könne, entgegnete er: „Der Beruf ist eine große Herausforderung, macht aber auch viel Freude“, so Seidel. „Wir können viel bewirken“, argumentierte er weiter und verwies auf 8000 geschaffene Kita-Plätze. „Wenn man dann auch noch eine günstige Wohnung findet, macht das bestimmt Spaß“, merkte ein Kind an. „Ja die Situation ist angespannt. Das habe ich bei meinem eigenen Umzug auch gemerkt“, gab der Sozialbürgermeister dem Jungen Recht.

dbr

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