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Neuer Sportstätten-Chef Sebastian Schmidt: „Dresden ist eine Sportstadt!“

Neuer Sportstätten-Chef Sebastian Schmidt: „Dresden ist eine Sportstadt!“

Der Dresdner Eigenbetrieb Sportstätten hat einen neuen Chef. Sebastian Schmidt ist seit dieser Woche der neue Chef von 140 Mitarbeitern. Er folgt auf Sven Mania, der nach internen Querelen und einem Disziplinarverfahren inzwischen im Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen tätig ist.

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Sebastian Schmidt, Chef des Eigenbetriebs Sportstätten

Quelle: Stephan Lohse

Mit der Vergangenheit will sich der Neue im Amt aber nicht beschäftigen. „Das ist für mich kein Thema.“

Schmidt ist 31 Jahre alt, ist verheiratet und hat ein Kind. Der ehemalige Bundeswehr-Hauptmann, der Betriebswirtschaft und Sportwissenschaft studiert hat, kommt aus Taucha bei Leipzig, wo er mit seiner Familie zunächst auch weiter wohnen will. Dresden kennt Schmidt aber bereits. Unter anderem war er als Soldat 2002 hier im Hochwasser-Einsatz.

Im Vordergrund stehe für ihn aktuell das Kennenlernen seiner neuen Mitarbeiter. „Ich gehe strukturiert durch die Abteilungen und lasse mir die Themengebiete vorstellen“, erklärte er am Donnerstag. Es gebe „viele gut qualifizierte Mitarbeiter“, lobt er. Auch das unter Vorgänger Mania deutlich abgekühlte Betriebsklima sei gut. Er sei „sehr nett und freundlich“ empfangen worden.

Das Kennenlernen werde aber noch einige Zeit dauern, der Eigenbetrieb mit den vielen und zum Teil sehr spezialisierten Aufgaben sei durchaus komplex. In Sachen Personal soll schnellstmöglich ein neuer Abteilungsleiter Sportstätten eingestellt werden. Ein neuer Abteilungsleiter Technik sei schon gefunden und werde spätestens im Juli seinen Job antreten, gab Schmidt bekannt. Beide Stellen sind aktuell unbesetzt.

Nach und nach wolle er auch die verschiedenen Sportstätten kennenlernen. Eishalle, Heinz-Steyer-Stadion oder auch das Ruderhaus in Cotta habe er schon besichtigt, die vielen anderen Anlagen sollen nach und nach folgen. Auch als Zuschauer werde man ihn bei den verschiedenen Vereinen erleben, so wie am vergangenen Wochenende beim Handball-Derby des HC Elbflorenz gegen Pirna.

Auf dem Trimm-Dich-Pfad im Sportpark Ostra ist Schmidt sogar schon selbst aktiv gewesen, berichtet er. „Gesundheitsorientiert“, sei sein eigenes Sportpensum, so der Ex-Soldat, der vor seinem neuen Job in Dresden als Dozent und als Projektleiter bei einem privaten Bildungsdienstleister in Halle tätig war. Meist mache er dann Fitness oder gehe laufen.

Was Schmidt mit dem neuen Sportstättenbetrieb vorhat, will er erst nach seiner Einarbeitung bekannt geben. Der Breitensport sei für ihn maßgeblich, so der 31-Jährige, der den Dresdnern ein gutes, aber auch wirtschaftlich nachhaltiges Sportangebot bereit stellen will. Die Dresdner Sportlandschaft habe einiges zu bieten und mache den Einwohnern jetzt schon ein gutes Angebot, lobte er.

Dabei rechne der neue Chef auch mit dem einen oder anderen Konflikt, den es aktuell zum Beispiel beim Streit um die raren Hallenzeiten zwischen Schulen und Sportvereinen gibt. Bei 500.000 Dresdnern gebe es die verschiedensten Interessen und nicht jeder Wunsch könne erfüllt werden, richtet sich Schmidt auch auf Spannungen ein.

sl

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