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Neue Vorwürfe gegen Dresdner Sportstätten-Chef Sven Mania – SPD fordert Beurlaubung

Neue Vorwürfe gegen Dresdner Sportstätten-Chef Sven Mania – SPD fordert Beurlaubung

Sven Mania, der Leiter des städtischen Eigenbetriebes Sportstätten, ist wegen Untreue bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden. Er soll einer aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung bestehenden Sportgruppe eine städtische Turnhalle zu unzulässig günstigen Konditionen vermietet haben.

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Sven Mania, Leiter des städtischen Eigenbetriebes Sportstätten (Archivbild).

Quelle: Christian Juppe

Dadurch sei das Vermögen der Stadt um rund 2000 Euro geschädigt worden, heißt es in der Strafanzeige.

Die SPD-Fraktion im Stadtrat forderte daher am Donnerstag Manias Beurlaubung. Es muss sichergestellt sein, dass Herr Mania auf die Leitung des Eigenbetriebes bis zur Klärung der Vorwürfe keinen Einfluss nimmt." so der Fraktionsvorsitzende Peter Lames. "Sollten die Vorwürfe zutreffen, dann wäre das ein Schlag ins Gesicht der vielen Dresdner Sportvereine. Diese müssen umfangreiche Bedingungen erfüllen, um eine Förderung zu erhalten“, so der sportpolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Blümel.

Laut Karl Schuricht, Sprecher der Stadtverwaltung, ist Mania gegenwärtig freigestellt, um im Rahmen seines Studiums eine Projektarbeit von zu Hause aus zu erarbeiten. Der Betriebsleiter sei weder beurlaubt noch bestünde ein Hausverbot gegen ihn. Laut Schuricht erfolgte die Vermietung der Turnhalle an die Stadtmitarbeiter auf Grundlage der Sportstätten- und Bädergebührensatzung.

Die Eigeninitiative der Mitarbeiter aus der Verwaltung sollte als gesundheitsfördernde Maßnahme anerkannt und unterstützt werden, deshalb habe die Sportgruppe vergünstigte Konditionen erhalten. „Herr Mania hat diese Anweisung als Unterstützung und Anerkennung dieser gesundheitsfördernden Maßnahme getroffen“, so Schuricht.

Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) sei darüber informiert gewesen, habe jedoch selbst keine diesbezüglichen Anweisungen gegeben. „Aus Sicht von Herrn Lehmann ist es durchaus legitim, wenn der Leiter des Eigenbetriebes einen gewissen Auslegungsspielraum der Sportförderrichtlinien hat“, so Schuricht.

Mania werden vom Personalrat des Eigenbetriebes und einigen Stadträten zahlreiche Verfehlungen vorgeworfen.

tbh / sl

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