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Neue Prognosen: Dresden muss weitere 350 Plätze für Flüchtlinge auftreiben

Neue Prognosen: Dresden muss weitere 350 Plätze für Flüchtlinge auftreiben

Die Stadt Dresden sucht weiter mit Hochdruck nach zusätzlichen Unterkünften für Flüchtlinge. Wie Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) am Mittwoch mitteilte, sind nach den aktuellen Prognosen des Freistaates etwa 350 Plätze mehr nötig, als noch im Dezember veranschlagt.

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Quelle: dpa

Dafür nehmen Mitarbeiter der Stadt aktuell mehrere angebotene Wohnheimstandorte unter die Lupe. Sollten sich Objekte als geeignet herausstellen, werden die Anwohner sofort informiert, verspricht Seidel. Ob die Stadt das Gebäude dann tatsächlich nutzen wird, entscheide der Stadtrat.

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Die Prognosen sind alles andere als eindeutig.

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Gesucht werden Immobilien, die sich zur Anmietung als Wohnheim eignen. Wichtig ist, dass die Objekte innerhalb des Stadtgebiets gelegen sind und eine Kapazität von rund 65 Plätzen ermöglichen. Auch separate Ein- bis Vierraumwohnungen sowie Pensionen, Hostels und Ferienwohnungen mit einfacher Ausstattung und einer Kochgelegenheit kommen für das Sozialamt in Frage.

Aktuell hat die Landeshauptstadt Dresden Zugriff auf 2967 Plätze in Übergangswohnheimen und Wohnungen. Bisher war die Stadt davon ausgegangen, bis Jahresende knapp 3500 Plätze anbieten zu müssen. Jetzt werden jedoch mehr Menschen erwartet, weswegen die Kapazitäten weiter ausbaut werden müssen. „In den ersten vier Monaten des Jahres haben wir bereits 315 neue Plätze schaffen können. Damit haben wir unsere eigenen Planungen übertroffen. Aber der Markt wird enger und die Zeit eilt davon“, so Sozialbürgermeister Seidel.

Mit Stand 31. März 2015 leben 2363 Asylsuchende in Dresden. Von den in diesem Jahr neu hinzugekommenen Menschen stammen die größten Gruppen aus dem Kosovo, Syrien und Serbien.

sl

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