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Neue Hoffnung für die Erweiterung des Alaunplatzes in der Neustadt

Neue Hoffnung für die Erweiterung des Alaunplatzes in der Neustadt

In Sachen Westerweiterung des Alaunplatzes in der Dresdner Neustadt um die Brache des ehemaligen "Russen-Sportplatzes" glimmt Licht am Horizont. Seit 15 Jahren setzen sich Anwohner, Bürger und Stadtpolitiker für den Ankauf der in freistaatlichem Besitz befindlichen Liegenschaft ein.

Noch Anfang des Jahres 2012 schien die Lage mehr als vertrackt: Stadt und Land konnten sich insbesondere über finanzielle Aspekte nicht einigen. Im Gespräch mit Ludgar Weiland vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) im Mai hatte es geheißen: "Wir wollen weiter mit der Stadt verhandeln und schnellstens einen neuen Gesprächstermin mit dem Liegenschaftsamt vereinbaren."

Am 15. Juni saßen SIB und Liegenschaftsamt zusammen. Wie das Referat für Stadtentwicklung informierte, ist man bei diesem Termin "zu einer grundsätzlichen Einigung über die Bedingungen zum Erwerb der südlichen Sportplatzfläche gelangt". So sei man bei den bislang strittigen Fragen des Kaufpreises und des Wegeführungskonzeptes für das 1,5 Hektar große Areal auf einen gemeinsamen Nenner gekommen, der die Erarbeitung eines Kaufvertrages ermögliche. Aber: Die Finanzierung ist nach wie vor ungeklärt. Als 2010 der erste Stadtratsbeschluss zum Erwerb des Geländes fiel, war man noch davon ausgegangen, diesen mit Fördermitteln für das Sanierungsgebiet Äußere Neustadt finanzieren zu können. Zu diesem Zweck war das Sanierungsgebiet um den Alaunplatz erweitert worden. Im April 2011 schloss der Freistaat aber den Förderhahn für die klassischen Sanierungsgebiete. Die Stadterneuerung könne deshalb keine Gebietsentwicklungen mehr übernehmen, teilte die Stadt mit.

Nicht gerade einfacher macht es der Umstand, dass der Freistaat darauf besteht, dass die Stadt die notwendige Altlastensanierung des Geländes trägt. "Diese Haltung sollte die Stadt ablehnen und weiter verhandeln", so Grünen-Stadtrat Torsten Schulze. Eine hälftige Kostenteilung zwischen dem Freistaat und der Stadt sei eine faire Option. "Die Stadt sollte sich hier nicht vom Freistaat die Bedingungen diktieren lassen und einen Kaufvertrag verhandeln, mit dem beide Seite gut leben können", sagte Schulze. Rund 300 000 Euro würde allein die Behebung der Altlastenschäden kosten, über den Kaufpreis werden bislang noch keine Angaben gemacht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.07.2012

Jane Jannke

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