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Neue Ballspielhalle für den HC Elbflorenz: Finanzausschuss vertagt Entscheidung

Neue Ballspielhalle für den HC Elbflorenz: Finanzausschuss vertagt Entscheidung

Der Finanzausschuss des Stadtrats hat am Montagabend mit der Faust auf den Tisch gehauen und der Verwaltung kurz und knapp zu verstehen gegeben: "So nicht!" Die Ausschussmitglieder sollten ihren Segen dazu geben, dass ein Grundstück aus dem Vermögen des Eigenbetriebes Sportstätten herausgelöst und an das Liegenschaftsamt übergeben wird.

Dieses Amt könnte die Fläche an der Weißeritzstraße, Ecke Magdeburger Straße direkt gegenüber der Yenidze verkaufen. Der Finanzausschuss müsste dem Verkauf nicht mehr zustimmen. "So kann es nicht gehen", erklärte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Blümel auf Anfrage der DNN.

Hintergrund: Uwe Saegeling, Unternehmer und Präsident des Handball-Drittligisten HC Elbflorenz, plant den Neubau einer Ballsporthalle mit bis zu 3000 Zuschauerplätzen auf dem Grundstück. Die Halle hat sogar schon einen Namen: "Elbflorenzarena". Der aufstrebende Handballverein hat sich gerade erst für die Relegation zum Aufstieg in die 2. Bundesliga qualifiziert und will sich langfristig in dieser Spielklasse etablieren. Da reichen die Zuschauerkapazitäten in der Halle der EnergieVerbund Arena nicht mehr aus, deshalb die Neubaupläne. Dem Sportausschuss hat Saegeling seine Pläne bereits vorgestellt.

"Wir begrüßen diese Initiative ausdrücklich", erklärte Blümel, "das Vorhaben hat unsere volle Unterstützung." Aber: Bei einer Investition in dieser Größenordnung müssten alle Schwierigkeiten im Vorfeld ausgeräumt werden. "Wir brauchen einen sauberen Vertrag. Sonst sieht man sich vor Gericht wieder. Das wollen wir gerade nicht", so der SPD-Fraktionsgeschäftsführer. Er verweist auf eine sechsseitige Liste, in der der Sportstättenbetrieb die Probleme im Zusammenhang mit den Hallenneubau auflistet. So seien weder die Zufahrt zur Halle noch die Frage der Stellplätze geklärt, von der Feuerwehrzufahrt ganz zu schweigen. Aber auch die Frage der Strom- und Fernwärmeversorgung sei noch nicht abschließend beantwortet. "Wir wollen, dass im Vorfeld alles einvernehmlich geklärt wird", so Blümel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2015

Thomas Baumann-Hartwig

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