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Netzwerk Asyl-Migration-Flucht in Dresden: Erneuter Vorwurf gegen die Gagfah-Group

Netzwerk Asyl-Migration-Flucht in Dresden: Erneuter Vorwurf gegen die Gagfah-Group

Die Gagfah-Group muss sich erneut Vorwürfe im Bezug mit ihren Mietern gefallen lassen. Nachdem die „Sächsische Zeitung“ berichtet hatte, dass ausländischen Mietinteressenten der Einzug zunächst verwehrt wurde, veröffentlichte das Netzwerk Asyl-Migration-Flucht am Dienstag einen Offenen Brief.

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Dieses Banner sorgte am 1. November für Ärger in Dresden. Bevor die NPD vor Ort war, musste es auf Weisung der Gagfah wieder eingeholt werden.

Quelle: Stephan Lohse

Hierin nehmen die Autoren Stellung zu den Geschehnissen am 1. November, als die NPD eine Kundgebung vor der Asylsuchenden-Unterkunft in der Florian-Geyer-Straße 48 abhielt. In diesem Zusammenhang hatten Bewohner des Hauses zusammen mit Mitgliedern des Netzwerkes Asyl-Migration-Flucht am Morgen ein Transparent aus den Fenstern des Hauses gehängt mit der Aufschrift: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Bewegungsfreiheit, Bleiberecht, freie Wohnungswahl. Gleiche Rechte für alle".

Trotz anderslautender Absprachen sollte kurze Zeit später das Transparent auf Anweisung der Heimleitung wieder abgehängt werden, schreibt das Netzwerk in dem Brief. Die Gagfah-Group als Eigentümerin des Heims begründete dies damit, dass das Transparent eine Provokation sei und deshalb im Falle einer Weigerung von der Polizei abgenommen werden solle, so die Autoren.

“Die Gagfah zeigt eine groteske Doppelmoral im Umgang mit der Thematik: Für ein Kinderfest am gleichen Tag stellt sie 5000 Euro zur Verfügung, das Anbringen eines Transparentes mit der Forderung nach Grundrechten wird jedoch als Provokation bezeichnet und trotz anders lautender Absprachen mit der Heimleitung untersagt“, warf Sprecher Stefan Stein dem Unternehmen bereits am 1. November im Gespräch mit DNN-Online vor.

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Die meisten Bewohner des Ausländerwohnheimes hatten von der Demo nichts mitbekommen. Stadt, Ausländerrat und Gagfah hatten im nahen Johannstädter Stadtteiltreff ein buntes Fest organisiert.

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Mehrere hundert Gegendemonstranten haben am Donnerstag die NPD-Kundgebungen in der Leipziger Roscherstraße und der Pittlerstraße gestört.

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Gagfah-Sprecherin Bettina Benner wies die Anschuldigungen damals gegenüber DNN-Online jedoch zurück. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass trotz verschiedener Anfragen am Gebäude selbst kein Transparent aufgehängt werden dürfe. Die Gagfah wolle Neutralität wahren, verwies Benner auf das gültige Versammlungsrecht. Das sei auch mit dem Heimleiter abgesprochen gewesen.

dbr/sl

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