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Neonaziaufmarsch in Dresden am 17. Juni: Demos gegen Rechtsextreme

Neonaziaufmarsch in Dresden am 17. Juni: Demos gegen Rechtsextreme

Rund 170 Neonazis haben sich am Sonntagmittag zu einer Kundgebung am Panzerkettendenkmal am Dresdner Postplatz versammelt. Etwa 100 Menschen in der Nähe des Schauspielhauses protestierten teils lautstark gegen die Versammlung am Gedenktag des 17. Juni 1953. Mit 900 Beamten aus mehreren Bundesländern sicherte die Polizei unterdessen die Kundgebung am Panzerkettendenkmal und den anschließenden Marsch ab.

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Symbolischer Protest: Justitia versinkt im braunen Sumpf aus Schokoladenpudding. Im Hintergrund wirbt die NPD mit ihren Parolen.

Quelle: Dominik Brüggemann
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Am 17. Juni 2012 versammelten sich nach der offiziellen Kranzniederlegung rund 200 Neonazis am Panzerkettendenkmal in Dresden.

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Einige Demonstranten eines linken Bündnisses protestieren unterdessen mit einer Sitzblockade gegen den geplanten Neonazi-Aufmarsch, mit dem das Gedenken an den Volksaufstand in der DDR vor 59 Jahren missbraucht wird. Auf ihrem Transparent stand: „Nazis stoppen bleibt Handarbeit!“. Hunderte Polizisten sollten ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Demonstrationszüge verhindern. Eine Sitzblockade musste durch die Beamten aufgehoben werden. Im Anschluss marschierten die Neonazis ausgehend vom Panzerkettendenkmal über die Marienstraße, Budapester Straße, Falkenstraße, Ammonstraße zur Freiberger Straße. An dem Aufzug beteiligten sich rund 170 Personen. Die Versammlung endete gegen 14.30 Uhr am Postplatz.

Laut Polizei wurde eine 27-jährige Frau sowie zwei Männer in das polizeiliche Gewahrsam genommen. Dem 29-Jährigen wird Widerstand und der Besitz von Betäubungsmitteln vorgeworfen, dem 20-Jährigen ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die 27-Jährige kam einem Platzverweis nicht nach.

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Dieses Jahr ist die Polizei erneut mit einem Großaufgebot vor Ort.

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Noch am Morgen hatte Bürgermeister Winfried Lehmann (CDU) klar Stellung gegen die Rechtsextremen bezogen. "Dresden eignet sich nicht als Aufmarschplatz für Extremisten – nicht im Februar, nicht im Juni und auch zu keinem sonstigen Zeitpunkt“, so Lehmann bei der offiziellen Gedenkveranstaltung.

dbr

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