Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Mehrkosten an Schwimmhalle am Freiberger Platz – SPD will Bauvorhaben weiter unterstützen

Mehrkosten an Schwimmhalle am Freiberger Platz – SPD will Bauvorhaben weiter unterstützen

Nachdem die Kosten für die Sanierung der maroden Schwimmhalle am Freiberger Platz auf über 30 Millionen Euro klettern (DNN berichteten), kritisiert die FDP-Fraktion die Informationspolitik der Stadtverwaltung und fordert eine Offenlegung der geplanten Kosten.

Voriger Artikel
Investor für Ostravorwerk gefunden
Nächster Artikel
Wird Kulturkraftwerk verschoben - Heiße Debatte um Kulturprojekte

Ein Schwimmbad in Dresden (Symbolbild).

Quelle: Matthias Hiekel

Die SPD-Fraktion hält hingegen weiter an dem Bau der Schwimmhalle fest. Nach DNN-Informationen weist das Gutachten eines externen Planungsbüros weitere Mehrkosten in Höhe von sechs Millionen aus.

Die SPD-Fraktion stehe nach wie vor zum Projekt Schwimmhalle an der Freiberger Straße. "Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Verwaltung bei diesem Bauvorhaben mögliche Risiken bereits vor Baubeginn offen legt", sagte Thomas Blümel, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. "Das größte Risiko sind steigende Baukosten. Diese sind umso höher, je mehr das Projekt verzögert und verschleppt wird. Die SPD wird deshalb alles unternehmen, damit im Interesse des Schwimmsports so schnell wie möglich mit dem Bau begonnen werden kann."

Die sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Barbara Lässig, forderte Bürgermeister Lehmann (CDU) auf, endlich mit offenen Karten zu spielen und alle Gutachten und Kostenschätzungen auf den Tisch zu legen. „Wir brauchen Fakten und keine Behauptungen. 22,5 Millionen Euro plus 19 Prozent Mehrwertsteuer sind auch 26,7 Millionen Euro und damit sicher fast drei Millionen Euro mehr als der beschlossene Kostenansatz von rund 24 Millionen Euro - damals inklusive Mehrwertsteuer (Brutto). Es ist also sicher, dass die Halle teurer wird", sagte Lässig. Fraglich sei aus ihrer Sicht, ob der angeblich schlimmste Fall von 30 Millionen Euro auch ohne Mehrwertsteuer gerechnet wurde, denn dann würde die Rechnung inklusive Mehrwertsteuer schon bei über 35 Millionen Euro liegen. Die Sportpolitische Sprecherin bezeichnete die Informationspolitik der Stadtverwaltung als Salamitaktik, die das gesamte Projekt gefährde. „Wenn aus dieser Ecke also mit immer neuen Zahlen für die Freiberger Straße um sich geworfen wird, dann ist das nicht nur unglaubwürdig, sondern für den städtischen Haushalt besonders gefährlich. Das hat die Erfahrung gezeigt", ist sich Lässig sicher.

dbr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.