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Loschwitz/Bühlau/Weißer Hirsch/Schönfeld-Weißig: Engagiert, hilfsbereit und diskutierfreudig

Loschwitz/Bühlau/Weißer Hirsch/Schönfeld-Weißig: Engagiert, hilfsbereit und diskutierfreudig

Eines lässt sich mit Fug und Recht sagen: Nirgendwo in Dresden sind die Bewohner so engagiert und zugleich diskutierfreudig wie im Wahlkreis 5, der vor allem den Elbhang zwischen Loschwitz und Pillnitz umfasst.

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Der Weiße Hirsch aus der Vogelperspektive – Stadtvillen prägen das Bild des Stadtteils. So üppig gebaut wie etwa in Blasewitz wird am Elbhang nicht.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Mindestens zehn Bürgervereine gibt es hier, und nicht umsonst nennt die Loschwitzer Ortsamtsleiterin Sylvia Günther die Bewohner des Elbhangs „ihr zänkisches Bergvolk“ (DNN berichteten). Hier leben mit 40 Prozent deutlich mehr ältere Leute als anderswo in Dresden, es geht nicht so anonym zu wie beispielsweise in Blasewitz und man hilft sich gegenseitig.

Auch im Wahlkreis 5 beschäftigt die Einwohner eine ganze Reihe ungelöster Probleme: Für den Park & Ride-Platz hinter dem Kurhaus Bühlau, auf dem der Erweiterungsbau für das Gymnasium Bühlau entstehen soll, gibt es noch keinen Ersatz. Auf der Loschwitzer Seite kommt nach wie vor kein durchgehender Elberadweg zustande. Die Bergbahnstraße zum Luisenhof ist in miserablem Zustand. Auch der zunehmende Autoverkehr in der Heide ärgert viele. Und nicht wenige Elbhangbewohner haben sich nur zähneknirschend oder gar nicht mit dem Parkeintritt in Pillnitz abgefunden.

Gleichwohl tut sich auch eine ganze Menge im Wahlkreis: Nach jahrelangem Tauziehen fiel jetzt endlich der Startschuss für den Bau der 9,3 Millionen Euro teuren Schwimmhalle in Bühlau. Sie soll Ende 2015 fertig sein. Im Lahmann-Sanatorium auf dem Weißen Hirsch geht es voran und auch das legendäre Weidnersche Sanatorium im Wachwitzer Höhenpark erwacht aus seinem Dornröschenschlaf. 88 exklusive Wohnungen sollen dort bis Ende 2016 entstehen. Abgesehen davon aber wird am Elbhang längst nicht so viel gebaut wie beispielsweise in Blasewitz. Wenn jemand herzieht, bedeutet das meist, dass zuvor jemand sein Häuschen verkauft hat.

Wer sich für seinen Stadtteil engagiert, geht auch wählen. Kein Wunder also, dass die Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl im Wahlkreis 5 weit über dem Durchschnitt lag. Den stadtweiten Spitzenwert erreichten 2009 die Gönnsdorfer/Pappritzer mit 66,4 Prozent. Dicht auf den Fersen waren ihnen die Einwohner von Loschwitz/Wachwitz mit 63,7 Prozent. Und für welche Partei entscheidet man sich traditionell im Wahlkreis 5? Für die Christdemokraten – und zwar unabhängig von der Art der Wahlen. Bei den Kommunalwahlen vor fünf Jahren verbuchte die CDU mit 35 Prozent die meisten Stimmen. Mit weitem Abstand folgten die Grünen (17 Prozent). Ein Blick auf die einzelnen Stadtteile und Ortschaften im Wahlkreis 5 ergibt allerdings kein einheitliches Bild: In Loschwitz/Wachwitz kamen die Grünen beispielsweise auf 23,2 Prozent, in Weißig aber nur auf 8,4 Prozent.

Katrin Richter

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