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Lösung für Dresdens Kulturkraftwerk in Sicht

Lösung für Dresdens Kulturkraftwerk in Sicht

Trotz Diskussionen um Kosten und Inhalt scheint das Kulturkraftwerk nach der gestrigen Sitzung des Lenkungsausschusses auf einem positiven Weg. Die Differenz zwischen dem von der Stadt veranschlagten Kostenrahmen von 90,7 Millionen Euro und dem berechneten Budget des einzig verbliebenen Bieters und Bauunternehmens Ed.

Züblin AG liegt nach DNN-Informationen mittlerweile deutlich unter einer zweistelligen Summe. In den nächsten Wochen soll der Entwurf weiter optimiert werden. Um den Kostenrahmen einzuhalten, hatte das Bauunternehmen unter anderem vorgeschlagen nur noch einen der Altbauten auf dem Gelände - und nicht wie ursprünglich vorgesehen beide Altbauten - zu sanieren. Zudem habe es Fortschritte in der Gestaltung des neuen Kulturzentrums gegeben.

Damit könnte das Vorhaben, das ehemalige Heizkraftwerk Mitte zur Spielstätte für Staatsoperette und theater junge generation (tjg) umzubauen, nun doch noch realisiert werden. Im Raum steht jedoch weiterhin die Parkplatz-Frage: Waren einige Ausschussmitglieder der Meinung, die Parkplätze müssten sich auf dem Gelände befinden um Besuchern den Regenschirm zu ersparen, argumentierten andere, es gebe viele Theater, die gar keine Parkplätze hätten. Bei der erwogenen Auslagerung der Werkstätten handle es sich zudem "nur" um eine Auslagerung der Premierenkulissen. "Wir begleiten das Verfahren positiv wachsam", erklärte Ingo Flemming (CDU). "Die Verhandlungen strahlen positive Signale aus", sagte Ulrike Hinz (Grüne). "Die Leidenzeit der Mitarbeiter muss endlich vorbei sein." Nun warten die Planer auf das Urteil der Theater. Im Ausschuss im Mai soll der Entwurf wieder vorgelegt werden. Wenn alles gut geht, könnte er danach zur Abstimmung in den Stadtrat.

In der Vergangenheit hatten sich Befürchtungen gehäuft, das Kraftwerk könne nicht realisiert werden. Zwei von drei Bietern waren aus dem Vergabeverfahren ausgeschieden. Sie hatten eingestanden, nicht mit den gedeckelten Kosten bauen zu können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.04.2013

Tominski, Katrin

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