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Linke wettert gegen den Interimschef der städtischen Krankenhäuser

Linke wettert gegen den Interimschef der städtischen Krankenhäuser

Stimmt der Stadtrat am Donnerstag zu, ist Jürgen Richter ab 1. Juni bis Jahresende kaufmännischer Leiter der beiden städtischen Krankenhäuser. In der Interimszeit soll mittels Ausschreibung eine Langzeitlösung gefunden werden, für die sich Richter bewerben kann.

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Interimschef Jürgen Richter

Für die Linken eine Alibi-Veranstaltung. Mit Richter stehe der neue Chef schon fest, glaubt Linke-Stadtrat Jens Matthis.

Richter war zuletzt von 2008 bis 2011 als kaufmännischer Geschäftsführer der Dachgesellschaft "Gesundheit Nord" für die vier städtischen Kliniken in Bremen-Ost, -Nord, -Mitte und -Links der Weser zuständig. Dort sei der gelernte Bankkaufmann und Wirtschaftsmathematiker für den Abbau von 550 Vollzeitkräften verantwortlich gewesen, wettert Matthis. Daher schwane ihm Schlimmes für Dresden, falls Richter Dauerchef werden würde.

Doch die Linke reibt sich nicht nur an der Personalie Richter, sondern auch an dem Verfahren. Warum musste die sofortige Suspendierung von Gisela Speiser (Friedrichstadt) und Andreas Gerhardt (Neustadt) sein? Hätte man sie nicht nur aus Kostengründen bis Ende des Jahres weiterbeschäftigen sollen? Mehr noch: Linke-Fraktionschef André Schollbach wirft Krankenhaus-Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) Versagen und Hilflosigkeit vor. Jahre lange habe Sittel, der eigentlich für Ordnung und Sicherheit zuständig ist, nichts getan. Allerdings ist für Schollbach auch kein anderer Bürgermeister fähig, die Situation adäquat zu betreuen. "Ich habe kein Vertrauen in diese Bürgermeisterriege", so Schollbach. Zur Erinnerung: Sittel hatte die Krankenhäuser vom einstigen glücklosen Sozialbürgermeister Tobias Kogge (CDU) geerbt. Der derzeitige Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos; einst Mitglied der Linken) ist für die Linke ein "rotes Tuch", weil er auf dem Ticket der damaligen Linksfraktion.PDS unter Christine Ostrowski und Roland Weckesser ins Amt gekommen ist.

Nach dem Bürgerentscheid machen Linke und SPD Druck, drängen auf Veränderungen in den Kliniken, haben für die Stadtratssitzung am Donnerstag im Kulturrathaus ab 16 Uhr eine öffentlich Aktuelle Stunde zur Zukunft der Krankenhäuser initiiert. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.05.2012

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