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Linke wählen „ihre“ Fachbürgermeister – Vorsitzende treten zurück

Linke wählen „ihre“ Fachbürgermeister – Vorsitzende treten zurück

Die Dresdner Linken haben sich auf ihre Vorschläge für die Besetzung der Fachbürgermeister geeinigt. Bei einem Parteitag am Dienstagabend wurde Annekatrin Klepsch mit 118 Stimmen zur designierten Kulturbürgermeisterin gewählt.

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Kris Kaufmann soll neue Sozialbürgermeisterin werden.

Quelle: PR

Sie setzte sich deutlich gegen den Plauener Ortsbeirat Jürgen Stäbener durch, der 16 Stimmen erhielt. Die 37-jährige Klepsch ist in Dresden geboren, Theaterwissenschaftlerin und Mutter von drei Kindern. Seit 2009 sitzt sie im Landtag, den sie bei der Wahl zur Dezernentin verlassen müsste.

Linken-Stadträtin Kris Kaufmann soll Sozialbürgermeisterin werden. Sie gewann die Kampfabstimmung gegen den Landtagsabgeordneten Falk Neubert. Die 38-jährige Diplom-Geografin ist ebenfalls in Dresden geboren. Sie hat ein Kind und war bislang stadt- und wohnungspolitische Sprecherin der Linken im Stadtrat. Sie erhielt 80 Stimmen, auf Neubert entfielen 62.

Der Stadtverband habe sich mit der Stadtratsfraktion der Partei bereits verständigt, dass die Empfehlung umgesetzt wird, erklärte Fraktionschef André Schollbach. „Sonst hätten man sich das ja sparen können.“ Die Partei habe mehrere sehr gute Bewerber gehabt und zwei sehr gute Kandidaten ausgewählt, sagte er.

Im Anschluss an die Sitzung traten jedoch die beiden Vorsitzenden der Stadtverbandes, Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling, überraschend zurück. „Es war eine schöne und spannende Zeit. und nun muss ein Neustart gelingen“, teilte Kießling mit. Ob der Rücktritt mit der Wahl Kaufmanns zusammenhängt, ist unklar. Der Stadtvorstand hatte sich vorab klar für den unterlegenen Falk Neubert ausgesprochen. "Mit Einigen habe ich gesprochen, andere mögen überrascht sein. Nachdem nun alle Wahlkämpfe durchgefochten sind muss ein Moment der Besinnung und, vielleicht auch Neuorientierung stattfinden", so Kießling weiter.

DNN

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