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Linke: Stesad soll Wohnungen bauen

Woba-Diskussion Linke: Stesad soll Wohnungen bauen

„Es ist bei den Kooperationspartnern nicht groß umstritten, dass die Stesad mit dem Wohnungsbau beginnen soll“, erklärte Linke-Stadtvorsitzender Jens Matthis auf Anfrage der DNN.

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Eine neue Woba soll kommen - doch zuvor soll schon die Stesad bauen.

Quelle: Archiv

Dresden.  „Es ist bei den Kooperationspartnern nicht groß umstritten, dass die Stesad mit dem Wohnungsbau beginnen soll“, erklärte gestern Linke-Stadtvorsitzender Jens Matthis auf Anfrage der DNN. Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit will in diesem Jahr den Bau von 800 Wohnungen vorantreiben und bis 2019 insgesamt 2500 kommunale Wohnungen errichten. „Damit der Wohnungsbau schnell beginnen kann, soll die Stesad einspringen.“

Die Mehrheitskooperation will noch in diesem Jahr eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft gründen, die Wohnungen und Wohnungsbau übernehmen soll. Allerdings müssen noch diverse juristische und steuerrechtliche Fragen geklärt werden, ehe das Unternehmen gegründet werden kann. Wohnungen sollen trotzdem so schnell wie möglich entstehen. „Wenn die Stesad jetzt mit dem Wohnungsbau beginnt, entfällt dadurch nicht die Gründung einer Woba“, so Matthis, der auch im Stadtrat sitzt. „Die Stesad wird den Wohnungsbau nicht auf Dauer behalten, das ist ja auch nicht ihr Kerngeschäft.“

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft soll ohne dauerhafte Zuschüsse der Stadt auskommen. Ziel sei es, die Erstellungskosten der Wohnungen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln so zu senken, dass im Nachhinein keine Subventionen erforderlich seien. Als Startkapital soll die Wohnungsbaugesellschaft kommunale Grundstücke im Wert von 50 Millionen Euro erhalten. Außerdem hofft die Stadtratsmehrheit auf Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau vom Freistaat. Ein kommunales Unternehmen müsse keinen Gewinn erzielen und könne mit niedrigen Baukosten entsprechend niedrige Mieten anbieten, so der Linke-Stadtvorsitzende.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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