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Langzeitarbeitslose Dresdner freuen sich über Bürgerarbeit bei der Tafel

Langzeitarbeitslose Dresdner freuen sich über Bürgerarbeit bei der Tafel

Zu den größten Anbietern von Bürgerarbeit zählt in Dresden mit 18 Stellen die Tafel. „Die Arbeitsplätze sind bei uns beispielsweise in der Lebensmittelausgabe oder in der Lagerlogistik.

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Regina Fischer ist dankbar für ihre Bürgerarbeit bei der Tafel.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Unserere Mitarbeiter arbeiten 30 Stunden pro Woche und erhalten 900 Euro brutto. Sie sind im Schnitt 47,9 Jahre alt“, berichtet die Vorsitzende der Dresdner Tafel, Edith Franke.

Zu denjenigen, die bei der Tafel eine neue Chance bekommen haben, zählt der 42-jährige Frank Bockholt. Er arbeitet seit Februar dieses Jahres im Lebensmittelladen der Tafel auf der Zwickauer Straße: „Meine Vermittlerin in der Arbeitsagentur hat mir Bürgerarbeit empfohlen. Ich bin froh über diese Aufgabe, weil ich dadurch wieder eine Struktur in meinem Alltag habe und obendrein krankenversichert bin.“

Ähnlich geht es Regina Fischer. Die frühere Köchin stellt seit dem 1. April bei der Tafel Kisten mit Obst und Gemüse und anderen Lebensmitteln zusammen, die von den Kraftfahrern an Bedürftige ausgeliefert werden: „Ich bin praktisch schon seit zehn Jahren arbeitslos, allerdings habe ich nie zu Hause gesessen, sondern immer etwas getan. Die Arbeit bei der Tafel macht mir großen Spaß, weil ich jeden Tag mit vielen netten Leuten zusammenkomme“, freut sich die 55-Jährige.

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Im Lager werden die Lebensmittel für die Bedürftigen genau katalogisiert. Auch für diese Aufgabe können Menschen, die Bürgerarbeit leisten, bei der Tafel eingesetzt werden.

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Keine Lust, zu Hause zu versauern, hatte auch Maik Anders. Der 44-jährige frühere Elektromonteur ist seit der Wende raus aus seinem ursprünglichen Beruf. In der Lagerlogistik der Tafel hat er ein neues Betätigungsfeld gefunden: „Ich mache eigentlich alles, was gerade notwendig ist. So sortiere ich zum Beispiel das Gemüse und schaffe die Lebensmittelpakete in die Transporter.“

 Wie Edith Franke anmerkte, sei die Bürgerarbeit für viele Menschen eine gute Möglichkeit, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben: „Wir haben einen Kraftfahrer, der war früher alkoholabhängig. Seit er hier ist, hat er eine Entziehungskur gemacht und zählt heute zu unseren zuverlässigsten Leuten.“

Stephan Hönigschmid

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