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Landtagswahl: Vier Dresdner mit Chancen auf der SPD-Landesliste

Landtagswahl: Vier Dresdner mit Chancen auf der SPD-Landesliste

Sachsens Sozialdemokraten stellen die personellen Weichen für die Landtagswahl im August. Am Sonnabend will die Partei in Frankenberg die Landesliste für das Votum am 31. August beschließen, tags zuvor berät der Landesvorstand über einen Vorschlag der Parteispitze.

Als Spitzenkandidat steht der Landes- und Fraktionsvorsitzende, Martin Dulig, schon seit Mitte Oktober fest. Mit einem auf den 39-Jährigen zugeschnittenen Wahlkampf will die Partei das Tal der Wahl-Tränen verlassen. Vor fünf Jahren kam die SPD unter Parteichef Thomas Jurk bei der Landtagswahl auf 10,4 Prozent. Inzwischen steht Dulig an der Spitze, die Zahlen sind allerdings noch nicht viel besser geworden. Bei der Bundestagswahl im Herbst machten 14,6 Prozent der Sachsen ihr Kreuz bei den Genossen. Eine Umfrage dieser Zeitung sieht die Partei jetzt zum Jahresanfang bei 17 Prozent, da liegt die Steigerung am Rand der Fehlertoleranz.

Das macht die Abstimmung am Wochenende spannend. Derzeit sitzen 14 SPD-Abgeordnete im Parlament. Bei einem Zweitstimmenergebnis von 17 Prozent würde die Liste etwa bis Platz 22 ziehen. Nach DNN-Informationen hat Landeschef Dulig auf seinem Listenvorschlag für die Landesvorstandssitzung am Freitag auf den ersten elf Plätzen die aktuellen Abgeordneten platziert, die weitermachen wollen. Karl Nolle etwa ist nicht mehr dabei. Auf Platz zwei steht Ex-Ministerin Eva-Maria Stange aus Dresden, dahinter Partei-General Dirk Panter (Leipzig) sowie Petra Köpping (Leipziger Land) und Stefan Brangs (Bautzen), parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion. Auf Rang 10 geht nach diesem Vorschlag die Dresdner Parteichefin Sabine Friedel ins Rennen. Christian Avenarius, Oberstaatsanwalt und für manche der potenzielle Justizminister in einer schwarz-roten Landesregierung, rangiert derzeit auf Platz 15. Mit Albrecht Pallas auf Position 19 könnten vier Dresdner auf aussichtsreichen Listenplätzen landen, der Ausgang der Abstimmung am Sonnabend ist jedoch offen. Insgesamt werden 60 Plätze besetzt, fast alle Bewerber sind Direktkandidaten in ihren jeweiligen Wahlkreisen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.01.2014

Ingolf Pleil

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