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Landeshauptstadt Dresden will Vertrag mit den Dresdner Filmnächten am Elbufer verlängern

Landeshauptstadt Dresden will Vertrag mit den Dresdner Filmnächten am Elbufer verlängern

Die Landeshauptstadt Dresden will die Grundlage für die Zukunft der Filmnächte am Elbufer schaffen. Wie die Verwaltung am Mittwoch mitteilte, wird die Stadtspitze dem Stadtrat empfehlen, den noch laufenden Vertrag mit der PAN GmbH ab 2016 um weitere 10 Jahre zu verlängern.

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Die Filmnächte am Elbufer sollen auch nach 2015 weitergehen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Der Vertragsentwurf sei bereits mit dem Veranstalter ausgehandelt, am 23. April soll der Finanzausschuss sein OK geben. Die Vereinbarung mit dem Freistaat Sachsen, der als Eigentümer des Areals seine Zustimmung geben muss, sei bereits unter Dach und Fach.

„Die Dresdner Filmnächte haben sich zu einem überregionalen Magneten für Filme und Konzerte entwickelt. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Veranstaltern der Filmnächte ist angesichts der Erfolgsgeschichte nur folgerichtig. Mit dieser Vertragsverlängerung kann eine der wichtigsten Open-Air-Veranstaltungen in Dresden langfristig gesichert werden", sagt Stadt-Sprecher Kai Schulz.

Die Filmnächtemacher kündigten an, bei den Debatten im Finanzausschuss den Stadträten alle gewünschten Informationen zu geplanten und bisher getätigten Investitionen zukommen zu lassen. Die vorzeitige Vertragsverlängerung bis Ende 2025 sei im Interesse des Filmnächte-Veranstalters PAN GmbH, weil in nächster Zeit wieder große Ausgaben anstünden, teilte Firmensprecherin Viktoria Franke mit. „Da das Königsufer sich im öffentlichen und nicht im Eigentum der Filmnächtemacher befindet, benötigen wir Planungssicherheit und berechenbare Rahmenbedingungen, damit sich unsere privaten Investitionen in das Areal auch wirtschaftlich darstellen lassen", erklärte Franke. Vor allem der Filmnächtegarten direkt unterhalb des Finanzministeriums müsse dringend erneuert und ausgebaut werden. Nur dort ist das Filmnächteareal überdacht und somit regensicher - sowohl für die Technik als auch für die Zuschauer.

In den vergangenen Jahren habe die PAN GmbH bereits hohe Summen in das Open-Air-Veranstaltungsgelände am Königsufer investiert, obwohl es sich im Besitz des Freistaates Sachsen befindet. So erwarb das Unternehmen beispielsweise 2004 eine mobile Leinwand, die sich bei Hochwasser schneller auf- und abbauen lässt. Im Jahr 2008 sanierte sie die historische Treppenanlage am Königsufer für rund 400.000 Euro. Auch ein Zu- und Abwassersystem und eine eigene Trafostation wurden errichtet, so Franke.

Die Filmnächte am Elbufer finden bereits seit 1991 am Königsufer statt. 2011 kamen binnen acht Wochen rund 162.500 Besucher, die neben zahlreichen neuen und älteren Kinofilmen auch mehreren Konzerten von deutschen und internationalen Stars lauschten. Für 2012 sei ein Um- und Ausbau des Areals geplant, hatte Filmnächte-Geschäftsführer Johannes Vittinghoff zum Abschluss 2011 angekündigt. „Wir prüfen derzeit, ob eine Erweiterung der oberen Fläche möglich ist und ob wir eine neue Dachkonstruktion bauen. Denkbar ist auch eine neue Bestuhlung", so Vittingshoff.

Für die diesjährige Auflage haben unter anderem Die Ärzte, Katie Melua, Clueso, Rainald Grebe, Lou Reed und Snow Patrol ihr Kommen angekündigt. Auch Roland Kaiser wird wieder vor der Kulisse der Barockstadt erwartet.

sl/tt

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