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Lames: Zeigner-Schule bleibt geöffnet

Berufsschulzentrum Lames: Zeigner-Schule bleibt geöffnet

Seit dem 4. Januar gibt es am Berufsschulzentrum für Wirtschaft "Prof. Dr. Zeigner" eine Brandwache. Das erklärte Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) am Donnerstag vor dem Stadtrat. Die Wache ist Teil einer Auflage der Landesdirektion Sachsen.

Quelle: Archiv

Dresden. Seit dem 4. Januar gibt es am Berufsschulzentrum für Wirtschaft "Prof. Dr. Zeigner" eine Brandwache. Das erklärte Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) am Donnerstag vor dem Stadtrat. Die Wache ist Teil einer Auflage der Landesdirektion Sachsen (LDS), die bis Anfang August erfüllt werden müssen. "Wir tun alles, damit das Gebäude nicht geschlossen werden muss", versicherte Lames.

In Bälde werde die marode Elektroanlage für rund 5000 Euro repariert. Schwieriger sei es, die geforderten Brandabschnitte in dem Gebäude zu definieren. Die Stadt plane den Einbau von Brandschutztüren und eine Abtrennung des Mitteltreppenhauses. Das könne aber nicht bis Anfang August erfolgen, sondern frühestens bis Ende des Jahres. "Solange brauchen wir für Planung und Ausschreibung der Aufträge", so der Schulbürgermeister. Er hoffe, die drohende Schließung trotzdem abwenden zu können.

Lames verteidigte erneut das Vorgehen der Stadtverwaltung, die lange geplante Sanierung der Berufsschule zu streichen. Nur mit der Streichung eines großen Vorhabens - geplant waren für "Zeigner" 25,5 Millionen Euro - könne die Stadt ihre anderen Schulbauvorhaben verwirklichen. Grund sei eine geänderte Förderpolitik des Freistaats. Es stünden weniger Fördermittel zur Verfügung.

Dresden werde in den nächsten fünf Jahren 490 Millionen Euro in Schulen investieren, kündigte Lames an. Es seien 58,3 Millionen Euro Fördermittel geplant, das entspreche zwölf Prozent. "Der Sanierungsstau ist aber so hoch, dass wir vielen Schulen keine Sanierungsperspektive zusichern können." Lames nannte die Sanierungen des Gymnasiums Cotta und der 128. Oberschule sowie den Neubau einer Sporthalle für die 10. Grundschule, die in den nächsten fünf Jahren nicht realisiert werden könnten.

In einer von der FDP beantragten aktuellen Stunde hatte der Stadtrat über das Schulbauprogramm debattiert. FDP-Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow warf den Befürwortern der beiden Kulturgroßprojekte vor, die Stadt an die Grenze ihrer Reserven getrieben zu haben. Nun reiche das Geld für die Schulen nicht. Dana Frohwieser (SPD) wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die bürgerliche Mehrheit habe es bis 2014 verpasst, die Weichen für die erforderlichen neuen Schulplätze zu stellen.

Thomas Baumann-Hartwig

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