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Kulturpalast: Stadträte beraten über mögliche Kostensenkung

Kulturpalast: Stadträte beraten über mögliche Kostensenkung

Während heute das Richtfest für den Kulturpalast gefeiert werden soll, hat der Stadtrat am Donnerstagabend ein neues Bespielungskonzept für den Konzertsaal der Stadthalle in Auftrag gegeben.

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Wie teuer wird der Betrieb des Kulturpalastes?

Quelle: Hauke Heuer

Damit soll vor allem ein Ziel erfüllt werden: Runter von den hohen Kosten, die der aktuelle Entwurf von Philharmonie-Intendantin Frauke Roth enthält. „Das ist eine Maximalvariante“, erklärte Grünen-Fraktionsvorsitzende Christiane Filius-Jehne, „wir wollen prüfen, ob es auch eine Nummer kleiner geht.“

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In den vergangenen Jahren hatte es verschiedene Umbaupläne gegeben.

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Nach Berechnungen von Wilm Heinrich, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, kommen Mehrkosten von 4,4 Millionen Euro pro Jahr auf die Stadt zu, wenn das aktuelle Konzept verwirklicht wird. Allein die Mieten für Philharmonie, Städtische Bibliotheken und Herkuleskeule würden um rund 1,4 Millionen Euro im Vergleich zur heutigen Situation steigen. Rund 2,8 Millionen Euro Personal- und Sachkosten jährlich würden hinzukommen, so Heinrich. „Wir Sozialdemokraten haben immer darauf hingewiesen, dass der Betrieb dieses Kulturpalastes mit einer verkleinerten Platzkapazität nicht billiger, sondern teurer wird.“

„Wir wollen, dass der Kulturpalast ein Haus für alle Dresdner wird und nicht nur für gutbetuchte Besucher. Es dürfen dort nicht nur kommerzielle Veranstaltungen stattfinden“, erklärte Annekatrin Klepsch, kulturpolitische Sprecherin der Linken. Statt teurer Gastorchester sollten lieber Dresdner Ensembles wie der Bergsteigerchor oder das Heinrich-Schütz-Konservatorium in der Stadthalle auftreten. „Wir wollen ein Konzept, das ohne die hohen Zuschüsse auskommt“, fasste Heinrich die Debatte zusammen.

tbh

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