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Kulturausschuss verteilt 5,16 Millionen Euro für Dresdner Kulturförderung

Kulturausschuss verteilt 5,16 Millionen Euro für Dresdner Kulturförderung

Dresdens Kulturschaffende können sich freuen. Dadurch, dass der Kulturetat im neuen Doppelhaushalt 2013/2014 unverhofft 200000 Euro zusätzlich aufweist, stehen der freien Kulturszene in der Landeshauptstadt nach Angaben der Stadt in diesem Jahr insgesamt 5,16 Millionen Euro zur Verfügung.

Gestern wurde das Geld im Kulturausschuss verteilt. Dabei wurde zwischen einer institutionellen Förderung, bei der ganze Einrichtungen unterstützt werden und einer Projektförderung unterschieden. Zu den größten Nutznießern der institutionellen Förderung zählen das Heinrich-Schütz-Konservatorium, das mit etwa zwei Millionen Euro 400000 Euro mehr als im Vorjahr erhält.

Auf den weiteren Plätzen folgen der riesa efau mit 280000 Euro, die Volkshochschule mit 240000 Euro sowie der Johannstädter Kulturtreff mit 190000 Euro. Zu deutlichen Veränderungen im Vergleich zu den Empfehlungen der Facharbeitsgruppen kam es beim Musikforum Dresden, zu dem unter anderem der Dresdner Kammerchor gehört. Die Stadträte votierten für eine Anhebung der Förderung um 20000 Euro auf 70000 Euro.

Insgesamt wurden bei der institutionellen Förderung 116350 Euro zusätzlich zu den geplanten 4,3 Millionen Euro beschlossen. Bei der Projektförderung wurde der 240000 Euro umfassende Etat um 51490 Euro für das erste Halbjahr aufgestockt. Mit einem Förderbetrag von 15000 Euro zählt hier die 17. Jüdische Musik- und Theaterwoche zu den größten Projekten. Auf der Kippe standen zwei Dixielandprojekte für Behinderte und Kinder, die sich nach dem Veto der Stadträte jetzt aber doch über 2000 beziehungsweise 2500 Euro freuen können.

Leer ausgehen sollte auch die Serkowitzer Volksoper, die in der Saloppe den Freischütz aufführen möchte. Die Begründung lautete hier, dass das Projekt bisher zweimal ohne Förderung ausgekommen ist und dies daher auch ein drittes Mal möglich sei. Auch an dieser Stelle intervenierten die Stadträte und sprachen dem Projekt 2000 Euro zu. Mit einem Betrag von 82250 Euro ist die Musik der größte Posten bei der Projektförderung.

Alles in allem war die Auswahl der Anträge in diesem Jahr besonders schwer. "Im Vergleich zum Vorjahr hat es bei den Anträgen eine deutliche Steigerung gegeben", sagte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2013

STH

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