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Krankenhaus-Bürgerentscheid in Dresden - höchste Zustimmungsraten in Gorbitz und Trachau

Krankenhaus-Bürgerentscheid in Dresden - höchste Zustimmungsraten in Gorbitz und Trachau

Dresden. Bei der Abstimmung über die Zukunft der beiden kommunalen Kliniken in Dresden-Neustadt und -Friedrichstadt hat es keine größeren regionalen Schwankungen gegeben.

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So haben die Dresdner gewählt:
zartrosa: geringe Zustimmung
dunkelgrün: besonders hohe Zustimmung.

Quelle: Stadt Dresden

Während es beim Urnengang zur Waldschlößchenbrücke 2005 noch große Schwankungen zwischen den einzelnen Stadtteilen gegeben hatte, votierte Dresden dieses Mal recht stabil für den Beibehalt der Eigenbetriebe. Das geht aus den am Montag vorgelegten Zahlen der Kommunalen Statistikstelle hervor.

Besonders groß war die Zustimmung in Dresden-Gorbitz. In Gorbitz-Süd stimmten 91,1 Prozent der Teilnehmer mit Ja, in Gorbitz-Nord 90,8 Prozent. Sehr hoch war die Zustimmung auch im besonders betroffenen Stadtteil Trachau, wo 88,0 Prozent ihr Kreuzchen bei „Ja" machten. Allerdings gibt es insgesamt nur sieben Stadtteile und Ortschaften, in denen mehr als ein Fünftel der Wähler mit „Nein" stimmten.

„Hochburg" der Nein-Sager ist Blasewitz-Neugruna, wo 26,3 Prozent der Wähler gegen die Eigenbetriebe stimmten. Auch in Loschwitz/Wachwitz und in Bühlau/Weißer Hirsch liegt die Quote der gGmbH-Befürworter bei über 22 Prozent. Bezieht man allerdings die Abstimmungsbeteiligung mit ein, wurde das Quorum nur in Blasewitz nicht erreicht. Die höchsten Zahlen von Nein-Stimmen - bezogen auf die Zahl der Abstimmungsberechtigten - gab es mit etwas über neun Prozent in Gönnsdorf/Pappritz und Bühlau/Weißer Hirsch.

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Mit einem Schloss gesichert: Die Wahlurnen werden während der Wahlen durchgehend beobachtet.

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Insgesamt stimmten 84,24 Prozent der Dresdner für Ja, (134.521 Bürger) nur 15,76 Prozent (25.176 Bürger) votierten für Nein. Danach haben die Initiatoren, SPD, Linke und die Gewerkschaften Erfolg gehabt.

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Die Wahlbeteiligung lag mit 37,1 Prozent deutlich unter den Werten der bisherigen Bürgerentscheide von 2005 und 1995. Besonders fleißig waren die Anwohner in Trachau (48,3 Prozent), Altfranken/Gopitz (44,3 Prozent) und Briesnitz/Leutewitz/Omsewitz (43,9 Prozent). Die bisherigen "Wähler-Hochburgen" im Ortsamt Loschwitz und in Blasewitz/Striesen verzeichneten den größten Einbruch und waren nur im Mittelfeld zu finden. Besonders wenige Dresdner gingen in Prohlis-Süd (29,1 Prozent), Friedrichstadt (30,4 Prozent) und Pieschen-Süd (30,9 Prozent) an die Wahlurne.

Laut vorläufigem Endergebnis gingen von 431.679 Dresden genau 160.154 wählen. Der Anteil der Briefwähler nahm dabei gegenüber den beiden vorigen Bürgerentscheiden deutlich zu, teilte die Stadt mit. Insgesamt stimmten 134.521 mit „Ja", 25.176 Dresdner stimmten für „Nein". 457 Stimmen waren ungültig.

Stephan Lohse

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