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Kostenexplosion Rathaus-Sanierung: Linke wollen Rechnungsprüfer einschalten

Kostenexplosion Rathaus-Sanierung: Linke wollen Rechnungsprüfer einschalten

Heute soll der Dresdner Stadtrat auf Antrag der Verwaltung den Kostenrahmen für den ersten von sechs Bauabschnitten für die Rathaussanierung von 25 Millionen auf 32,8 Millionen Euro anheben.

"Neben der Sanierung des Daches der Eisarena ist dies bereits das zweite Projekt der Stadtverwaltung bei dem die Kosten aus dem Ruder laufen", schimpft FDP-Stadtrat Matteo Böhme und fordert, alle weiteren Bauabschnitte von einem externen Experten durchführen zu lassen.

Diese Forderung trifft den Nerv fast aller anderen Fraktionen. "Wir haben das Vertrauen ins Hochbauamt verloren", sagt CDU-Chef Georg Böhme-Korn und plädiert für einen externen Projektsteuerer. SPD und Grüne wollen der Vorlage der Verwaltung nicht zustimmen. SPD-Stadtrat Thomas Blümel befürchtet noch höhere Kosten, da eigentlich alle Decken zum Rechenzentrum im ersten Bauabschnitt ausgetauscht werden müssten. Christiane Filius-Jehne (Grüne) beklagt die Pistole-auf-die-Brust-Politik der Stadt, spricht sogar von Erpressungspolitik. Die Grünen lehnen die Vorlage der Stadt ab, nehmen einen Baustopp in Kauf. "Wir fordern ein anderes Finanzierungskonzept", so Filius-Jehne. Die Linken wollen keinen Baustopp riskieren, aber das Rechnungsprüfungsamt mit einer Sonderprüfung beauftragen, um die organisatorischen Mängel des Hochbauamtes aufzudecken. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.05.2012

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