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Kommunalwahlprogramm: Dresdner Linke-Wähler dürfen per Klick mitreden

Kommunalwahlprogramm: Dresdner Linke-Wähler dürfen per Klick mitreden

Die Partei Die Linke wählt am Sonnabend ab 9 Uhr im Haus der Kirche auch ihre Kandidaten für die Stadtratswahl. Wie die Linken-Stadtvorsitzenden Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling erklärten, soll auf dem Stadtparteitag zunächst festgelegt werden, mit welchen Spitzenkandidaten die Linken in den Wahlkampf ziehen und wer auf den weiteren Listenplätzen aufgestellt werden soll.

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Die eigentliche Aufstellung der 108 Kandidaten für die zwölf Wahlkreise soll am 1. März ebenfalls im Haus der Kirche erfolgen.

Laut den Stadtvorsitzenden werden die Stadträte Gunhild Lattmann altersbedingt und Katrin Mehlhorn aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren. Die anderen Stadträte bewerben sich um einen Spitzenplatz. "Es können aber alle Mitglieder Vorschläge einbringen. Die kommen auf eine Liste und werden abgestimmt. Die ersten zwölf sind unsere Spitzenkandidaten", erläutert Kießling die Prozedur. Wobei die Linken strikt darauf achten, dass die gleiche Zahl an Frauen und Männern kandidieren.

Neben den Personalfragen beschäftigen sich die Linken intensiv mit ihrem Kommunalwahlprogramm. Laut Kießling haben sie einen ungewöhnlichen Weg gewählt: Sie haben bei ihren Unterstützern nachgefragt, welche Aufgaben sie den Stadträten mit auf den Weg geben wollen. Diese Ziele wurden auf einem Stadtparteitag besprochen und gemeinsam mit den Mitgliedern 181 Aufgaben für die Fraktion definiert. Nun sollen sich die Wähler der Linken mit den Aufgaben auseinandersetzen.

"Wir wollen unsere Wähler an unserer Politik beteiligen", erklärt Kießling. Das soll über das Internet geschehen. Auf der Seite der Dresdner Linken können Interessenten die 181 Aufgaben bewerten. Sie können deutlich machen, welches der Ziele ihnen am Wichtigsten ist und einen Diskussionsprozess in Gang setzen. Etwa über die Frage, ob die Unterstützung von Tierheimen eine urlinke Position ist. Gegenwärtig liegt das Thema "Erhalt der Freibäder" auf Platz eins, während das Kleingartenkonzept den letzten Platz belegt. "Aber das ist eine Momentaufnahme, der Diskussionsprozess ist ja gerade erst angelaufen", so Klepsch.

Zwölf Stadträte haben die Linken - zu wenig, findet Kießling. 14 wären realistisch, 16 optimistisch, ein Ergebnis um die 20 Prozent würde die Partei anstreben. "2009 waren wir zerstritten nach dem Woba-Verkauf. Jetzt haben wir eine streitfreie, produktive Zeit hinter uns und hoffen, dass das die Wähler honorieren", so der Stadtvorsitzende.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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