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Kitaplatz-Mangel in Dresden: SPD und Grüne fordern Runden Tisch

Kitaplatz-Mangel in Dresden: SPD und Grüne fordern Runden Tisch

Nach dem die Stadt Dresden Tagesmütter - und Väter aufgeforderte hatte, Kinder auch über das dritte Lebensjahr hinaus zu betreuen, gibt es erste Reaktionen der Parteien.

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Quelle: Armin Kühne

Die Stadt hatte an die Tageseltern geschrieben, dass die Kinder, die zwischen Januar und Juli 2012 drei Jahre alt werden, voraussichtlich noch länger von ihnen betreut werden müssen. Hintergrund ist die Entwicklung, dass die Stadt im Frühjahr den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für alle Kinder in Dresden nicht erfüllen kann.

Dazu erklärte der finanzpolitische Sprecher der SPD Thomas Blümel: "Ähnlich wie bei der [link:700-NR_DNN_37360-1] werden die Zahlen förmlich im Minutentakt über den Haufen geworfen. Noch nach der letzten Bevölkerungsprognose hat der Stadtrat am 24. November 2011 über die Verwendung von Steuermehreinnahmen entschieden. Im Verwaltungsvorschlag gab es aber keinen Hinweis, dass ein Problem mit der Erfüllung des Rechtsanspruchs auf den Kindergartenplatz besteht. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Probleme aber schon absehbar gewesen sein."

Die SPD fordert deshalb kurzfristig einen "Runden Tisch Kita". Dort sollen Vertreter der Stadtverwaltung, des Eigenbetriebes Kindertagesstätten, der Tagespflegepersonen, Eltern, Träger und Stadtrat gemeinsam nach akzeptablen Lösungen suchen. Blümel ergänzt: "Das Vorgehen von Sozialbürgermeister Seidel, die Probleme allein bei Eltern und in der Tagespflege abzuladen, ist inakzeptabel. Und zu hoffen, dass Eltern ihr Recht auf einen Kitaplatz nicht einklagen, ist naiv."

Auch die Fraktion von Bündnis 90 /Die Grünen reagierte mit „völligem Unverständnis", so der zuständige Stadtrat Thomas Löser. „Wir brauchen kurzfristig ein intelligentes Krisenmanagement", so Löser auf Anfrage von DNN-Online. Und weiter: „Das größte Platzproblem gibt es in Prohlis, Cotta und der Neustadt. So muss analysiert werden, in welchen anderen Stadtteile es noch freie Plätze gibt und die Kinder dann auf diese verteilt werden.

Außerdem fordern die Grünen einen „Runden Tisch, bei dem auch Wohnungsbaugenossenschaften und große Unternehmen dabei sein sollten. Man sollte dringend prüfen, wo Kitaeinrichtungen sich kurzfristig einmieten könnten. So hat beispielweise die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt Interesse bekundet, ein Gebäude zur Unterbringung einer Kita zu bauen".  

Julia Vollmer

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