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Kein Käufer für "Die Koje"

Kein Käufer für "Die Koje"

Der Stadt und ihrer Sozialtochter "QAD" ist es nicht gelungen, einen Käufer für das Jugendherbergsschiff "Die Koje" zu finden. Eine entsprechende Ausschreibung sei ergebnislos geblieben, bestätigte Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) auf DNN-Anfrage.

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Das Jugendherbergsschiff "Die Koje" liegt vor Anker - Zukunft ungewiss.

Von Heiko Weckbrodt

"Mit Ablauf der Angebotsfrist am 27. März konnte kein valides Angebot für die Übernahme des Herbergsschiffes verzeichnet werden", teilte er mit.

Die Stadt wolle aber weiterverhandeln und prüfe auch, die Ausschreibung zu wiederholen, erklärte der Bürgermeister. Sollte sich aber auch danach kein neuer Betreiber finden, droht der "Koje" immer noch ein Ende auf dem Schrottplatz - diese Option hatte sich Seidel gegen die Proteste der Oppositionsparteien im Stadtrat ausdrücklich offen gehalten (Wir berichteten).

Mittelfristig hegen Stadt und Immobilienfirmen wie die USD für das Areal am Neustädter Hafen, in dem das Herbergsschiff ankert, ohnehin eigene Pläne: Die weitgehend brache Immobilie soll so einer "Hafencity" aufgewertet werden. Die "Koje" habe auf ihrem angestammten Liegeplatz jedoch einen unbefristeten Nutzungsvertrag, der auch durch einen Eigentümerwechsel des Areals nicht außer Kraft trete, wie Seidel betonte. Der Vertrag sei allerdings mit einer sechsmonatigen Frist bis zum jeweiligen Jahresende prinzipiell kündbar.

Die Koje war ursprünglich ein Ausflugsschiff, das nach der Wende durch Stadt und mit Hilfe von Bundesfördermitteln saniert und umgebaut wurde. Die QAD richtete dort einen schwimmenden Ausbildungsbetrieb für arbeitslose Jugendliche ein, die dort die praktischen Abläufe einer Herberge lernen und üben. Wegen anhaltender Defizite will die Stadt die gGmbH jedoch nun abwickeln und deren Projekte an andere Träger übergeben - darunter auch die Koje, für die allerdings recht teure Wartungs- und Durchsichtarbeiten fällig sind, die - nach Vorstellung der Stadt - ein neue Schiffs-Eigentümer tragen soll.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.04.2012

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