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Johannstädter Kulturtreff lädt zum großen Fest des Friedens ein

Johannstädter Kulturtreff lädt zum großen Fest des Friedens ein

Das umstrittene asylkritische Pegida-Bündnis (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) zieht immer mehr Anhänger.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Sie befürchten unter anderem eine Überfremdung durch eintreffende Flüchtlinge aus Kriegsgebieten des Nahen Ostens. Der Johannstädter Kulturtreff will nun ein Zeichen setzen für Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität.

Statt zu einer Weihnachtsfeier lädt der Verein am Freitag, 12. Dezember zu einem großen Fest des Friedens für alle ein. „Zu dem Fest sind alle alle Menschen willkommen – ganz gleich, woher sie kommen, welcher Glaubensrichtung sie angehören und unabhängig davon, welche Lebensentwürfen sie verfolgen“, erklärte Matthes Blank, Sprecher des Vereins.

Unwillkommen sei hingegen Menschen mit extremistischen Absichten sowie Personen mit „dem Ziel des Festes zuwiderlaufenden Absichten“. Die Veranstaltung „Fest des Friedens. Für alle.“ beginnt um 15.30 Uhr im Johannstädter Kulturtreff auf der Elisenstraße 35. In Kooperation mit der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden, dem Ausländerrat aber auch dem Immobilienunternehmen Gagfah und der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden präsentiert der Verein ein kulturelles Rahmenprogramm mit Tanz, Theater und Musik. Es gibt es Bastel- und Backangebote für Kinder sowie eine Spielzeugbörse. „Wir möchten Spielzeug an die Kinder vor Ort weitergeben“, sagte Sprecher Blank. Spenden könnten ab sofort im Büro des Kulturtreffs abgegeben werden.

Die Johannstadt liegt in Sachen Internationalität in Dresden mit an der Spitze. Durch das renommierte Forschungsinstitut Zentrum für regenerative Therapien - gleichzeitig eines der beiden Dresdner Exzellenzcluster - , das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI) sowie dem Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden (Biotec), vielen Vereinen und dem Asylantenheim in der Florian-Geyer-Straße haben WissenschaftlernEinwohner und Gewerbetreibende Erfahrung im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern und anderen Kulturen. Der MPI-Direktor und Weltklasse-Forscher Anthony Hyman hatte schon vor drei Jahren in einem DNN-Interview die Ausgrenzung von Ausländern ohne Status kritisiert und für ein „Ende des Migranten-Zweiklassendenkens plädiert. An dem Fest beteiligen sich außerdem weitere in der Johannstadt ansässige pädagogische, soziale und kulturelle Akteure sowie politisch arbeitende Vereine und engagierte Privatpersonen aus dem gesamten Stadtgebiet.

K. Tominski

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