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Haushalt: Stadt Dresden plagen Millionensorgen

Haushalt: Stadt Dresden plagen Millionensorgen

Die Worte kamen Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) am Donnerstagabend auf der Stadtratssitzung eher beiläufig über die Lippen: „Wir haben da noch ein paar andere Sorgen.

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Dresden Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU)

Quelle: Stephan Lohse

Wir werden uns in zweistelligen Millionenbeträgen bewegen, die wir gemeinsam lösen müssen.“ Es scheint, als habe die Stadt das finanzielle Glück verlassen. Wurde das Jahr 2013 noch mit einem prächtigen Überschuss abgeschlossen, so prangt für 2014 wohl ein sattes Minus vor der Bilanzsumme. Im Haushalts-Zwischenbericht ist von einem Defizit in Höhe von 18,7 Millionen Euro die Rede.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer werden nicht so üppig wie erwartet sprudeln, außerdem ist es der Stadtverwaltung nicht gelungen, die fest eingeplanten Einsparungen von bis zu sieben Millionen Euro bei den Personalkosten zu realisieren. Gar nicht im Zwischenbericht erwähnt sind die 13,7 Millionen Euro Nachschlag für Erziehungshilfen, die der Stadtrat am Donnerstag dem Jugendamt bewilligt hat. „Das wird innerhalb des Sozialamtes ausgeglichen“, meint der Finanzbürgermeister und verweist auf 1800 Plätze in Kindertagesstätten, die gegenwärtig nicht besetzt seien. Dadurch spare die Stadt Mittel im zweistelligen Millionenbereich, weil sie Erzieherinnen nicht habe einstellen und Zuschüsse nicht zahlen müsse.

Insgesamt sei der Doppelhaushalt 2013/2014 gegenwärtig noch ausgeglichen. Der Überschuss aus dem Vorjahr hebe das diesjährige Minus auf. Wenn da nicht die von Vorjohann angesprochenen zweistelligen Millionenbeträge wären, die der Finanzbürgermeister auf Nachfrage nicht näher präzisieren wollte. „Es handelt sich um Positionen auf der Ausgabenseite“, verriet er nur.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18./19. Oktober 2014 sowie bei DNN-Exclusiv.

Thomas Baumann-Hartwig

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